Die wundersame Vermehrung der Torten…. oder Schwarzwälder Kirschtorte Reloaded!

3. Oktober 2013 von Nikky W. | Keine Kommentare

Schwarzwälder Kirschtorte

Nach sehr langer Tortenabstinenz kann ich jetzt anscheinend mit dem Backen gar nicht mehr aufhören.
Eine zugesagte Hochzeitstorte wird zu zwei Hochzeitstorten, eine dritte schleicht sich auch noch dazu (wenn Mundpropaganda doch immer so einfach funktionieren würde).
Und dann lässt man beim Torte verladen nur ein paar Minuten den Kofferraumdeckel offen und unbewacht damit die Nachbarn auch schön ins Auto linsen können, und man hat ganz plötzlich noch den Auftrag für eine Geburtstagstorte. Weiterlesen →

Angekommen im Haus & einfache Küche – Pasta asciutta

14. März 2013 von Nikky W. | Keine Kommentare

Pasta asciutta und Gurkensalat

Ich glaube mich zu erinnern, dass ich schon beim letzten Umzug leise sagte „ich ziehe nie wieder um“! Und in den letzten zwei Wochen habe ich mir mehrmals gewünscht, ich hätte mich vorher daran erinnert.

Aber nun gut, ich habe es überlebt und die 110 Umzugskartons ebenfalls.
Ihr glaubt ihr habt falsch gelesen? Nein, ganz sicher nicht – hier nochmals ausgeschrieben: hundertundzehn Kartons !!
Man weiß erst was man alles hat, wenn man es in lauter rechteckige Kartons packen muss.
Und in meinem Fall hat meine Sammelleidenschaft (-wut) mir zu meinem Umzug eben hundertundzehn Kartons besch(w)ert.

Allein die Küche !! Oh Gott, ich habe ECHT viel Geschirr und Gläser !! Aber ich brauche alles, irgendwann, ganz sicher.

Vor dem Umzug dachte ich noch, meine unzähligen Bücher würden das schlimmste beim Einpacken werden. Tja, so blauäugig war ich.
Ja, die Bücher waren schlimm. Aber beim Einpacken hat man wenigstens wunderbar Tetris spielen können (ich musste die Kartons ja auch nicht tragen).
Danach kam aber der Kleiderschrank, sofort habe ich mir wieder die Bücher herbeigewünscht.
Oh Gott, habe ich viele Sachen zum Anziehen !! Aber ich brauche alles, ich ziehe das alles an, einmal zumindest, ganz sicher.

Und dann kam die Küche dran, das Geschirr, die Gläser, das feine Porzellan, die unzähligen BACKSACHEN (ein eigener Schrank!)!
Sofort habe ich mir die Bücher UND den Kleiderschrank herbeigewünscht.

Wie ich das alles überlebt habe ist mir bis heute ein Rätsel, allerdings habe ich beim einpacken einiges dazugelernt – und ich hoffe inständig, dass ich dieses Wissen nie wieder brauche!

Aber damit vielleicht ein paar andere aus meinen Fehlern lernen, hier ein paar Überlebenstipps aus der Umzugshölle:

• packe deine Ladekabel für die überlebenswichtigen Sachen NIEMALS in einen Karton, steck sie in
deine Handtasche, deine Umzugsüberlebenstasche oder sonst irgendwas, was du nicht aus der
Hand gibst (ansonsten steht dir eine laaaange Nacht des Suchens bevor, oder leere Handyakkus)

• auch wenn du alle deine Umzugskartons schön brav beschriftest (Küche, Küchenladen, Vorräte,
Küchenelektrogeräte, etc.), gehe nicht davon aus, dass du nachher sofort etwas findest – was uns
gleich zu Punkt 3 bringt:

• das BESTECK, du wirst es nicht gleich finden – also stecke dir auch hier eine Sammlung in deine
Umzugsüberlebenstasche, etc. (ansonsten könnte es dir passieren, dass du deine Makkaroni mit
Käse mit einem RIESENLÖFFEL aka Kochlöffel isst, weil du nichts anderes gefunden hast)

• die Kaffeemaschine: solltet ihr auch solche Kaffeejunkies sein wie ich, dann verpackt diese bloß
nicht in einen Karton! Und tut die Kaffeebohnen, das Pulver, die Kapseln (was auch immer ihr für
ein System bevorzugt) nicht einfach in einen Karton mit der Aufschrift „Vorräte“ (vor allem wenn
ihr davon mehrere habt, wenn es nur einer ist, ist es natürlich egal). Es könnten Menschen verletzt
werden!

Punkt 3 war besonders witzig, das Besteck habe ich nämlich noch immer nicht gefunden.
Aber ich habe eine wirklich gute Ausrede – denn von den 110 Umzugskartons sind noch immer in etwa 70 Kartons unausgepackt. Und das nach zwei Wochen!
Nachdem ich nämlich überall hier schreien muss, hat mich doch tatsächlich eine hartnäckige Bronchitis eine Woche vor dem Umzugstermin ereilt. Also bin ich erst mal ab zum Arzt und habe mir die eine Ladung Chemie abgeholt.
Das ging so weit mal gut, es ging langsam besser, ich habe nur noch leise vor mich hingehustet (vorher hätte ich einem ganzen Hunderudel mit meiner Bellerei Konkurrenz gemacht) und brav meine Kartons gepackt.

Was soll ich sagen, diese Bronchitis ist anhänglich, ich muss sie wohl aus versehen in einen der Kartons miteingepackt haben. Denn pünktlich im neuen Haus, stand sie auch schon wieder auf der Matte.
Also habe ich es in den letzten zwei Wochen, seeeehr ruhig angehen lassen.

Ach ja, zurück zum Besteck. Ich habe einfach aus der Not eine Tugend gemacht und bin Besteck shoppen gegangen! Endlich hatte ich einen Grund mein Alltagsbesteck etwas aufzuhübschen!
Also muss ich nun, trotz nicht gefundenen Besteck, nicht mit dem Kochlöffel weiteressen. Beweisfotos folgen!

Und ich hatte letztens doch geschrieben, dass ich noch keine Küche im neuen Haus habe – daran hat sich ebenfalls noch nichts geändert.
Nächste Woche sind einmal die Runden bei den verschiedenen Möbeldealern geplant, der blaue Schwede steht derzeit küchenmäßig ganz hoch im Kurs bei mir.

Die Konsequenz aus dem Ganzen ist jedoch, dass ich derzeit mit einer Mikrowelle, einem Wasserkocher, einer Kaffeemaschine (ganz wichtig) und einer frisch gekauften Induktionskochplatte auskommen muss (von den Spielerein wie Cupcakemaker, Grillplatte, Waffeleisen, etc. wollen wir jetzt natürlich nicht sprechen).
Also gibt es einfache Küche. So einfach ist das.

Das ganze erinnert mich derzeit an Pfadfinderlager deluxe 😉

Pasta asciutta ist da so ein Klassiker der einfachen Küche in meiner Familie, oder wie man es hier nennt: Bastaschutta (sprich österreichisch)

Natürlich, mal wieder ein völlig falsch übernommener Name, für etwas was es gar nicht gibt in Italien – jedenfalls nicht so, wie man es hier kennt.
Aber was solls, Kindheitserinnerungen sind eben Kindheitserinnerungen und es ist gut! Basta!

Als Kind hatte ich aber eine völlig eigene Bezeichnung für Bastaschutta. Ich habe immer Basta Sutter verstanden. Der angeheiratete Nachname einer Tante von mir, bei der es treffenderweise auch sehr oft Bastaschutta gab, wenn wir dort gegessen haben.

Pasta asciutta meiner Kindheit

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Recipe By: Nikky W.

Ingredients:

500 g Faschiertes gemischt, gute Qualität ist hier wichtig

1 Stk Zwiebel, groß, in feine Würfel geschnitten

2 Stk Karotten, grob, geraspelt – kann aber auch weggelassen werden (für die „Nur-Fleisch-Tiger“)

4 EL Tomatenmark aus der Tube

1/2 l Gemüsesuppe, natürlich geht hier auch ein guter Suppenwürfel (am besten Bio), Flüssigkeit nach Bedarf

Pasta und Pizza Kräutermischung, ich nehme hier immer die Biomischung von Sonnentor, aber man kann auch Majoran, Basilikum, Thymian, etc. nach eigenem Geschmack nehmen

Olivenöl

Aceto Balsamico

Salz, Pfeffer

Parmesan

Directions:

1. Pfanne mit erhitzen, Zwiebeln in etwas Olivenöl glasig braten.
Das Faschierte zugeben kurz anbraten, danach die Karotten zugeben.
Tomatenmark unterrühren und mit der Gemüsesuppe aufgießen, die Trockenkräuter unterrühren und köcheln lassen (Flüssigkeit nach Bedarf, es soll nicht alles schwimmen).

2. Am besten jetzt die Nudeln nach Packungsanleitung kochen, bis die Sauce fertig ist, sind auch die Nudeln al dente.
Die Sauce hin und wieder umrühren und köcheln lassen bis das Fleisch gar ist und die Flüssigkeit zum größten Teil verkocht ist.

3. Jetzt ist die Zeit gekommen um mit Salz und Pfeffer abzuschmecken, einen Schuss Balsamico, für die leichte Säure, unterrühren und mit den Nudeln und Parmesan servieren!

xoxo-Nikky

Seelenwärmer-Winter-Suppentopf und Wünsche an den Wettergott

23. Februar 2013 von Nikky W. | Keine Kommentare

Seelenwärmer Wintersuppentopf2

Jaja, so bin ich. Zuerst schreibe ich wochenlang gar nichts und dann an ZWEI Tagen hintereinander!!
Man sollte doch meinen, ich hätte neben dem Kisten packen keine Zeit mehr. Ha! Weit gefehlt!
Irgendwie muss ich mich doch davor flüchten…

Den Suppentopf habe ich gestern schon gekocht, er ist ganz einfach und über die letzten Jahr hinweg habe ich ihn für mich perfektioniert (man könnte auch sagen ich habe ihn auf die Zutaten beschränkt, welche ich immer zuhause habe).

Aber er ist wirklich gut! Und er ist einfach. Punkt.

Als hätte ich es gestern gewusst. Heute wird was wärmendes gebraucht. Es ist kalt, es liegt Schnee, summa summarum genau das was ich nicht brauche.

Heute morgen dachte ich doch, jemand hätte mein Bett still und heimlich in der Nacht verfrachtet und mich nach Sibirien gebracht.
Nein, keine Sorge, natürlich nicht. Ich bin immer noch in Wien, unterm Nussberg, schön eingeschneit.
Die Schneepflüge haben es bis jetzt noch nicht geschafft zu mir durchzubrechen…

Winterwonderland Nussdorf

Manchen hilft da nur noch einkuscheln!

Eldur 2013

Also, mein lieber Wettergott, wir müssen jetzt mal ein ernstes Wörtchen miteinander sprechen.
Denn am Donnerstag ziehe ich um. Mit einem LKW und keinem Schlitten!! Die Rentiere sind nämlich schon auf Sommerfrische in Sibirien.
Was heißt das nun für dich? Ich brauche schönes Wetter, Sonne, Wärme und bitte keinen Schnee mehr. Ginge das? Für mich? Ich bin auch ganz brav, versprochen!

Und ich fange gleich mit dem brav sein an. Indem ich meine Suppe auslöffle!

Ach ja, morgen beraubt mich jemand meiner Küche. Da hat doch heute glatt einer angerufen und gesagt er holt morgen meine Küche ab. Sachen gibt’s!

Nur noch fünf Tage! … ohh Gott, NUR noch fünf Tage!

So, ich gehe jetzt Panik schieben!

Allen anderen, die nicht umziehen und Kartons packen müssen, wünsche ich aber einen schönen Abend!

Nikky´s Seelenwärmer-Winter-Supptentopf
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Recipe By: Nikky W.

Ingredients:

4 Stk Pastinaken
5 Stk Karotten, geschnitten ca. die gleich Menge wie die Pastinaken
200 g Rollgerste, über Nacht eingeweicht
200 g weiße Bohnen, getrocknet, über Nacht eingeweicht
4 EL getrocknete Petersilie, kann natürlich durch frische ersetzt werden
1 Glas Gemüsefond, wenn alle Stricke reißen, geht auch ein Suppenwürfel
1 EL Zucker
Salz
Pfeffer, frisch geschrotet

Directions:

1. Die Bohnen und die Rollgerste über Nacht einweichen, oder nach Packungsanweisung vorgehen.

2. Pastinaken klein würfeln, ebenso die Karotten (oder in dicke Scheiben schneiden alá Oma)

3. Pastinaken, Karotten, Rollgerste und Bohnen in einen großen Topf geben. Den Gemüsefond drübergießen und mit Wasser so weit aufgießen, dass alles bedeckt ist.
1 EL Zucker zugeben, und die Petersilie unterrühren.
Aufkochen lassen und danach bei mittlerer Flamme ca. 1 Stunde köcheln lassen.
Zum Schluss mit Salz und Pfeffer abschmecken.

4. Enjoy it!

Diesen Suppentopf mache ich immer, wenn mir kalt ist und die Zutaten sind in der kalten Jahreszeit IMMER bei mir Zuhause.

xoxo-Nikky

Wochenendkuchen: Aranzinikuchen

6. Mai 2007 von Nikky W. | 1 Kommentar

Meine Oma ist jeden Sonntag in der Kirche, ich kann mich kaum daran erinnern das sie mal nicht dort war… außer sie war krank oder hatte Verpflichtungen innerhalb der Familie. Aber darum geht es ja auch gar nicht, es geht um die Kirche. In dieser, unserer Pfarre – ich wohne sozusagen mit meinem Herrn Schaukelpferd fast gegenüber von meiner Oma – ist jeden Sonntag nach der Messe Pfarrkaffee. Eine Möglichkeit nach der Messe noch mit den anderen Kirchengängern Neuigkeiten auszutauschen und einfach nur zu Plaudern.
Seit ich ein kleines Kind war, sind dort jeden Sonntag die gleichen Leute anzutreffen. Heute allerdings schon um einiges älter als damals. Es fehlen auch inzwischen schon hier und da ein paar Gesichter, ein paar sind weggezogen und ein paar, sind leider Gottes schon gestorben.
Allerdings ist es heute noch so wie damals, dass ein paar Damen aus der Pfarre immer abwechselnd den „Pfarrkaffeedienst“ verrichten. Manche von den Damen tun sich inzwischen schon recht schwer damit, das viele stehen und rumgehen, in aller Herrgottsfrüh schon in der Pfarre sein und alles vorbereiten und was eben sonst noch so anfällt…wie zum Bespiel das lästige wegräumen danach – das alles fällt eben schon sehr schwer.
Und auch meine Oma ist eine von diesen Damen, aber eigentlich ist sie noch viel schlimmer als die anderen, da sie sich nie Ruhe gönnen kann. Wenn mal eine von den anderen Damen nicht kann, weil sie krank ist, im Krankenhaus verweilt oder auf ihre Enkerl aufpassen muss, oder, oder, oder, ist meine Oma immer zur Stelle und springt für sie ein.
Ich kann mich erinnern das sie vor ein paar Wochen an fast sechs Sonntagen hintereinander brav ihren Dienst im Pfarrkaffee verrichtet hat. Danach hat sie dann natürlich zuhause auch noch für die Großfamilie gekocht, für die Enkelkinder und wer eben sonst noch aller Essen gekommen ist, bzw. es sich abgeholt hat.
Und wir alle wissen, dass ohne unsere Oma alles anders aussehen würde und gerade deshalb versuchen ein paar von uns sie zu entlasten – in dem Rahmen, den sie uns erlaubt…. abnehmen lassen will sie sich ja kaum was.
Aber etwas kann… und darf…. ich für sie tun, nämlich den Kuchen zu backen. Den Kuchen, den die Damen immer mitbringen wenn sie ihren Dienst im Pfarrkaffee verrichten – natürlich selbstgebacken.
So hat meine Oma wenigstens am Abend vor dem Pfarrkaffee noch etwas Ruhe und muss nicht auch noch in der Küche stehen und einen… ich muss zugeben, bei ihr immer wunderbaren und köstlichen… Kuchen zaubern.

Und was liegt da näher als einen Kuchen zu backen, welcher mich ebenfalls meine gesamte Kindheit begleitet hat. Einen Kuchen der so einfach und geradlinig ist und vielleicht auch gerade deshalb nicht besser sein könnte – genau wie meine Oma.
Ich bin zwar noch immer der Meinung das man manche Sachen einfach nie so machen kann wie eine Oma, aber beim Duft dieses Kuchens im Rohr hat er mich doch schon sehr an sie erinnert.

Und hier ist das Rezept, ich hoffe auch ihr habt so viel Freude an diesem Kuchen:

 

========== REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4
Titel: Aranzinikuchen
Kategorien: Backen, Süßes, Kakao, Kranzkuchen, Kandierte Früch
Menge: 1 Kranzkuchenform

Aranzinikuchen

Zutaten

250 Gramm Griffiges Mehl
50 Gramm Kakao
1/2 Teel. Backpulver
Salz
100 Gramm Aranzini, würfelig geschnitten
167 Gramm Öl (1/6 l)
167 Gramm Wasser (1/6 l)
5 Dotter
200 Gramm Staubzucker
5 Eiklar
50 Gramm Staubzucker

Quelle

Oma´s Rezept
Erfasst *RK* 06.05.2007 von
Nicole McKenzie

Zubereitung

Mehl, Kakao, Backpulver und eine Prise Salz vermischen. Die Aranzini unter die Mehl-Kakao-Mischung mengen.

Dotter mit 20 dag Staubzucker schaumig schlagen. Wasser und Öl in einem Kännchen zusammenwiegen.

Eiklar mit 5 dag Staubzucker zu Schnee schlagen.

Schnee unter die Dottermasse heben, danach vorsichtig Öl und Wasser untermischen. Das mit Mehl mit dem Kakao und den Aranzini einmelieren.

Die Masse in eine mit Butter gefettete und mit Mehl gestaubte Kranzkuchenform füllen und glatt streichen.

Bei 150-175°C, auf mittlerer Schiene, ca. 1 Stunde backen.

Auskühlen lassen, aus der Form geben und gut überzuckern.

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Dieses Wochenende habe ich sie und auch meine Mutter, mit gleich zwei Kuchen entlastet. Da das gesamte Wochenende in der Pfarre ein Flohmarkt zugunsten von vietnamesischen Straßenkindern ist und die Beiden schon seit Freitag dort rumwüten und für die Verpflegung zuständig sind.
So hat es auch noch einen Kaisergugelhupf gegeben.

Wochenendkuchen: Kaisergugelhupf

6. Mai 2007 von Nikky W. | 2 Kommentare

Dieses Wochenende gab es zwei Kuchen, die Geschichte dazu findet ihr hier, beim Aranzinikuchen.

 

========== REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4
Titel: Kaisergugelhupf
Kategorien: Backen, Süßes, Gugelhupf, Rosinen, Germ
Menge: 1 Großer Gugelhupf

Kaisergugelhupf

Zutaten

430 Gramm Mehl
220 Gramm Butter
90 Gramm Staubzucker
6 Eier
170 ml Milch
42 Gramm Germ (1 Pkg.)
60 Gramm Rosinen
Salz
1 Zitrone, Schale gerieben (* oder einen
— Zestenreißer verwenden)
Butter und Mehl für die Form
Staubzucker (*bzw. Süßer Schnee zum Bestreuen)

Quelle

Die Süße Küche
Das Österreichische Mehlspeiskochbuch,
Toni Mörwald & Christoph Wagner
Erfasst *RK* 06.05.2007 von
Nicole McKenzie

Zubereitung

Butter mit Staubzucker schaumig rühren. Nach und nach Eier mit je einem Esslöffel Mehl zugeben. Germ in lauwarmer Milch auflösen, gemeinsam mit restlichem Mehl zugeben und alles gut durchkneten. Abschließend Rosinen, Salz und Zitronenschale einrühren. Gugelhupfform mit weicher Butter ausstreichen und mit Mehl ausstreuen. Teig einfüllen und mit einem Tuch zugedeckt an einem warmen Ort etwa 1 Stunde gehen lassen. Dann im vorgeheizten Backrohr bei 180°C ca. 1 Stunde backen. Überkühlen lassen, stürzen und mit Staubzucker bestreuen.

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Liptauer

5. Mai 2007 von Nikky W. | 2 Kommentare

Liptauer ist für mich eines der Sachen, welche ich mit Österreich pur verbinde. Liptauer und Heuriger, diese Beiden gehören einfach zusammen. Liptauer und Österreich gehört für mich zusammen…. und Liptauer und Soletti gehören zusammen.

Obwohl der Liptauer ja eigentlich auch nur a „Zuag´reister“ is. Hat er doch wie so viele Sachen in der alten Zeit der K.u.K. Monarchie seinen Weg von Ungarn hierher, zu uns gefunden …. und daraus machen wir auch keinen Hel, stehen wir auch voller Stolz dazu. Liptauer ist bei uns genauso heimisch wie Powidltatschkerl, Dalken und was es sonst noch so an Köstlichkeiten gibt.

Das traditionelle Liptauer-Rezept enthält neben Brimsen, Zwiebel, Schnittlauch, Paprika und Kapern – inzwischen wird aber zumeist Topfen statt Brimsen verwendet, dann gehört der Liptauer aber gut gesalzen (Brimsen selbst ist schon salzig genug).
Eigentlich besteht der Liptauer zu gleichen Teilen aus gut schaumig gerührter Butter und Brimsen (Topfen), ich mag die „Light“-Variante aber fast lieber… immerhin bin ich damit aufgewachsen. Wie so vieles hat mich der Liptauer meiner Oma bis heute begleitet, von klein an und auch bis heute macht ihn niemand so gut wie meine Oma.

Ich habe ihn am liebsten mit Soletti, einfach ein paar Soletti reinstecken und dann drauf los geknabbert. Aber auch auf einem frischen Brot, mit etwas Schnittlauch darübergestreut schmeckt er einfach hervorragend… österreichisch 😉

 

========== REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4
Titel: Oma’s Liptauer
Kategorien: Aufstrich, Schnelles, Grundmasse, Österreich
Menge: 1 Große Portion

liptauer

Zutaten

2 Essl. Rama (oder auch Butter)
1 Pack. Topfen 40%, abrinnen lassen
1 Zehe Knoblauch
4 Essl. Paprikasalat (ersatzweise auch 1 frischer, roter
— Paprika) – gut abrinnen lassen
1 gestr. TL Kümmel
1 Teel. Salz
Paprikapulver, edelsüß
Kapern
Erfasst *RK* 05.05.2007 von
Nicole McKenzie

Zubereitung

Rama und Butter mit dem (Hand)mixer kurz aufschlagen. Kapern (nach Geschmack, auf die Menge haben sich so ca. 8 Kapern bewährt), Knoblauch und Paprikasalat sehr fein schneiden und zusammen mit den Gewürzen unter die Topfen-Butter-Masse mischen. Zuerst weniger Paprikapulver verwenden, danach noch nach Geschmack nachwürzen.

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Oma´s Ölgugelhupf

25. März 2007 von Nikky W. | Keine Kommentare

In den Foodblogs macht derzeit ein Ölkuchen, wahlweise mit Irish-Cream oder Eierlikör, die Runde, aber erst heute ist die mir die Ähnlichkeit zu unserem Ölgugelhupf aufgefallen.
Da ich heute wieder Besuch bekomme, brauche ich natürlich was Süßes zum Kaffee, der Zitronenkuchen von Gestern hat zwar eingeschlagen wie eine Bombe und würde auch sicher heute wieder hervorragend schmecken, aber Frau Schaukelpferd hat natürlich auch Lust auf Abwechslung.

Zuerst hatte ich überlegt den Irish-Cream-Kuchen nachzubacken – allerdings ist, ausnahmsweise, nicht mehr viel davon zu Hause (gestern hat der Besuch auch in Sachen Irish-Cream ordentlich zugeschlagen) und wer sagt das Herr Schaukelpferd und ich heute Abend nicht Lust auf ein Gläschen bekommen – schließlich muss auf eine Woche gemeinsamen Urlaub angestoßen werden.
Also habe ich mich für den Ölgugelhupf meiner Oma entschieden, welcher mich schon meine ganze Kindheit (wie viele andere süße Sachen von ihr) begleitet hat und immer noch außerordentlich gut schmeckt – ich finde ihn so schön „saftig“.

Hier also das Rezept – eines will aber noch gesagt sein, beim Backen benötigt dieser äußerst gesellschaftsscheue Kuchen jede Menge Ruhe, er kann es gar nicht ab durch geöffnete Türen gestört zu werden und er bevorzugt ein luftstilles Örtchen.

========== REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.3 unreg.

Titel: Oma´s Ölgugelhupf
Kategorien: Österreich, Süßes, Gugelhupf
Menge: 1 Gugelhupf

oelgugelhupf2

5 Eidotter
1 Pack. Vanillezucker
350 Gramm Zucker
5 Eiklar
50 Gramm Zucker
350 Gramm Mehl (glatt u. griffig)
1 Pack. Backpulver
150 Gramm Öl
150 Gramm Wasser

============================ QUELLE ============================
— Erfasst *RK* 25.03.2007 von
— Nicole McKenzie

Eiklar mit Zucker zu Schnee schlagen. Eidotter mit dem Vanillezucker
und Zucker auch aufschlagen, Öl und Wasser unterrühren, danach die
Mehlmischung und das Backpulver darübersieben und ebenfalls
unterheben. Zum Schluss noch vorsichtig den Eischnee einarbeiten. In
die Gugelhupfform füllen.

:Backtemperatur: 180°C
:Backzeit: je nach Ofen 60 – 80 min.

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oelgugelhupf1 oelgugelhupf3

Anm.:
Der Gugelhupf ist beim Besuch sehr gut angekommen, sogar beim allerkleinsten…. und mit Lemon Curd zusammen einfach himmlisch.

Gekochtes Rindfleisch mit Speckfisolen, Salbeiheurigen und Schnittlauchsauce

1. Januar 1970 von Nikky W. | Keine Kommentare

Letztens hatte ich wieder richtig gusto auf eine gute Rindssuppe, außerdem kann man diese auch mit ein paar „Kauschwierigkeiten“ essen 😉
Das gute Rindfleisch will man aber auch nicht ungenützt lassen, also mussten noch ein paar Beilagen dazu gefunden werden – immer das gleiche ist schließlich langweilig.

Zuerst ist mir eine Schnittlauchsauce in den Sinn gekommen, die original Schnittlauchsauce ist mir aber viel zu ölig, deswegen wurde sie kurzerhand etwas adaptiert. Dann mussten auch noch unbedingt heurige Erdäpfel dazu, die bekommt man gerade überall, seit einiger Zeit auch schon die österreichischen – ich mag sie besonders weil sie keine dicke Schale haben, da kann man sich das schälen gleich schenken.
Und durch Zufall sind mir dann auch noch schöne, grüne Fisolen unter die Augen gekommen. Ich wollte zwar nur schnell , kurz vor Geschäftsschluss Brot und Milch holen, es ist dann aber doch etwas mehr geworden. Der liebste aller Männer musste an diesem Abend arbeiten, deswegen bin ich selbst schnell einkaufen gegangen – obwohl es mir an dem Abend gar nicht gut ging – zum Glück muss ich nun sagen, nur deshalb gibt es jetzt auch noch Speckfisolen zum Rindfleisch 🙂

gekochtes-Rindfleisch

 

========== REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4
Titel: Heurige mit Salbei aus dem Ofen
Kategorien: Beilage, Erdäpfel, Kräuter
Menge: 4 Personen

 

Zutaten

500 Gramm Heurige Erdäpfel
20 Salbeiblätter
1 Essl. Butterschmalz

Quelle

Nicole McKenzie
Erfasst *RK* 08.07.2007 von
Nicole McKenzie

Zubereitung

Die Heurigen unter Wasser kurz abschrubben, in mundgerechte Stücke schneiden und im Salzwasser für 5 Minuten kochen. In der Zwischenzeit den Ofen auf 200°C vorheizen, Butterschmalz in eine Ofenform geben und in den Ofen stellen damit es richtig heiß wird. Heurige abseihen, gut abtropfen lassen und zusammen mit den Salbeiblättern in die heiße Ofenform geben. Einmal gut durchrühren und dann für ca. 30-40 Minuten im Ofen backen bis sie goldbraun sind.

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========== REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4
Titel: Gebratene Fisolen mit Speck
Kategorien: Beilage, Gemüse, Speck
Menge: 4 Personen

 

Zutaten

500 Gramm Fisolen
100 Gramm Nordtiroler Speckwürfel
Butterschmalz
Salz, Pfeffer

Quelle

Nicole McKenzie
Erfasst *RK* 08.07.2007 von
Nicole McKenzie

Zubereitung

Fisolen im Salzwasser für 5 Minuten blanchieren, danach im Eiswasser abschrecken. Etwas Butterschmalz in einer Pfanne erhitzen, Die Fisolen darin anbraten. Die Speckwürfel zugeben und fertigbraten.

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========== REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4
Titel: Schnelle Schnittlauchsauce
Kategorien: Sauce, Kräuter, Schnelles
Menge: 8 Personen

 

Zutaten

100 Gramm Weißbrot
300 Gramm Milch
4 Eigelb, gekocht
1 Bund Schnittlauch, fein geschnitten
100 Gramm Pflanzenöl
2 Essl. Weißweinessig
2-3 Essl. Estragonsenf
Weißer Pfeffer, Salz

Quelle

Nicole McKenzie
Erfasst *RK* 08.07.2007 von
Nicole McKenzie

Zubereitung

Das Weißbrot in der kalten Milch einweichen, mit den gekochten Eigelben mixen, danach das Öl zugeben und gut durchmixen bis eine sämige Masse entsteht. Nun den Essig und Senf zugeben, mit Salz und Pfeffer abschmecken. Am Ende den Schnittlauch untermischen.

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