2 Kübel Zwetschken und viele Möglichkeiten – und warum uns Powidl nicht powidl ist

11. Oktober 2013 von Nikky W. | 2 Kommentare

Zwetschken für Powidl

Manchmal hat man einfach nur Glück. Denn einfach so bin ich an zwei Kübel Zwetschken gekommen.
Alles fing so an, dass sich meine Mutter ein Haus anschauen wollte, und dieses Haus steht in einem riesengroßen Garten. Und in jenem riesengroßen Garten stehen viele Obstbäume, unter anderem auch ein riesengroßer Zwetschkenbaum. Und wenn ich Bäume voller Obst sehe, sieht mein Kopf gleich Gläser voller Marmeladen, Kompotte, Röster, Chutneys und weiß der Himmel noch was alles. Weiterlesen →

Mein Gartenpesto – oder wenn man vergisst einzukaufen aber einen Garten hat!

6. Juli 2013 von Nikky W. | 2 Kommentare

Pesto mit Walnüssen

Tja, heute war ich faul – ich wollte einfach nicht aus dem Haus, weshalb auch? Milch ist noch im Kühlschrank und Brot kann ich mir selber backen – die Zutaten sind ja hier.
Mittagessen, Abendessen?! Mal schaun.

Das wechselhafte Wetter am Vormittag hat auch nicht gerade dabei geholfen, dass ich heute raus wollte und ab zwölf Uhr mittags hat sich die Frage gar nicht mehr gestellt.
Hier im Ort machen alle Geschäfte um zwölf Uhr zu und mit dem Auto nach Horn fahren?! Ach nein, ich will nicht!

Blöderweise hat sich am Nachmittag herausgestellt, dass die Speis (für die Nichtösterreicher: Vorratskammer, meist direkt neben der Küche, in alten Häusern – so wie in meinem – schön kühl) gar nicht so gut gefüllt ist wie gedacht.

Aber Nudeln in jeder Form sind da, Walnüsse habe ich auch noch gefunden und Mandelblättchen. Frischer Knoblauch lässt sich doch auch noch finden und im Garten wuchert das Basilikum, der Rosmarin droht auch das Kräuterbett zu übernehmen – na bitte, damit lässt sich doch was machen!

Et voilá Waldviertel meets Italy: Gartenpesto mit gemischen Nüssen, Waldhonig und Rosmarin.

Pesto mit Walnüssen Zutaten

Spezial-Blog-Event LXXXVIV - Mit Walnüssen durchs Jahr

Bei der Gelegenheit habe ich auch gleich den Marienhonig, welchen ich vom Mariazeller Klostermarkt mitgebracht habe aufmachen können. Man ist der köstlich!

Edit: jetzt habe ich doch gesehen, dass mein Rezept zum aktuellen Blogevent von Zorra passt – zum Kochtopf.

Es sind zwar nicht viele Walnüsse, aber diese, zusammen mit dem Walnussöl machen das Pesto in meiner Variante aus. Also passt es schon zum Thema.

Nach drei Jahren Blogpause, ist ein Event bei zorra doch genau das richtige um wieder „voll“ einzusteigen 😉

Pesto mit Walnüssen 2
Pesto mit Walnüssen 4

Gartenpesto mit gemischten Nüssen

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Recipe By: Nikky W.

Serving Size: 8

Ingredients:

100 g Basilikum, oder einfach zwei Bund

10 g Rosmarin, mit Stengel abgewogen, oder einfach 3 kleine Stämmchen

30 g Walnüsse

30 g Mandelblättchen

2 Stk Knoblauchzehen

2 TL Waldhonig

3 g Maldon Sea Salt, oder nach Gefühl

geriebener Parmesan, ca. 1 Hand voll

Natives Olivenöl Extra, nach Gefühl

2 EL Walnussöl

Directions:

1. Vorbereitung ist alles! Basilikum und Rosmarin kurz waschen, jeweils die harten Stengel entfernen.

Die Nüsse in einer trockenen, heißen Pfanne kurz rösten bis sie eine schöne Bräune haben, nicht aus den Augen lassen und die Pfanne immer schwenken bzw. umrühren.

Parmesan reiben und die restlichen Zutaten bereit legen.

2. Jetzt wird es anstregend! Die Rosmarinnadeln, das Basilikum und die Nüsse in einen großen Mörser geben und zerstoßen – wenn der Mörser zu klein ist, dann eben nach und nach zugeben.

Anmerkung: wer das Pesto lieber feiner haben will, sollte die Rosmarinnadeln vorher kurz hacken, dann sind sie im Mörser besser zu handhaben – ich lasse diesen Schritt, ein paar Rosmarinnadeln machen das ganze etwas rustikaler.

immer wieder etwas Olivenöl zugeben, am Ende soll das ganze eine grobe Paste ergeben.

Zum Abschluss den Honig, das Walnussöl und den Parmesan untermischen (den Parmesan nach eigenen Gefühl und Geschmack beimengen) und mit Maldon Sea Salt untermischen (natürlich geht auch jedes andere Salz).

3. Alternative für den schnellen Hunger! Einfach und schneller geht es natürlich wenn man alles bis auf den Parmesan in einen Food Processor gibt und in kurzen Stößen kleinhackt.
Erst am Ende den geriebenen Parmesan untermischen.

4. Auf die Gabel fertig los! Spaghetti oder ander Pasta al dehnte kochen und abseihen – von dem heißen Nudelwasser unbedingt etwas aufheben!

Spaghetti mit einem Teil des Pestos und zwei, drei Löffel von dem Nudelwasser vermischen.

Bon Appetit!

5. Und sollte doch noch etwas übrig bleiben das restliche Pesto in ein gut verschließbares Glas füllen und mit etwas Olivenöl bedecken und im Kühlschrank lagern.

Aber Vorsicht, das Pesto leidet an Schwindsucht! 😉

xoxo-Nikky

Angekommen im Haus & einfache Küche – Pasta asciutta

14. März 2013 von Nikky W. | Keine Kommentare

Pasta asciutta und Gurkensalat

Ich glaube mich zu erinnern, dass ich schon beim letzten Umzug leise sagte „ich ziehe nie wieder um“! Und in den letzten zwei Wochen habe ich mir mehrmals gewünscht, ich hätte mich vorher daran erinnert.

Aber nun gut, ich habe es überlebt und die 110 Umzugskartons ebenfalls.
Ihr glaubt ihr habt falsch gelesen? Nein, ganz sicher nicht – hier nochmals ausgeschrieben: hundertundzehn Kartons !!
Man weiß erst was man alles hat, wenn man es in lauter rechteckige Kartons packen muss.
Und in meinem Fall hat meine Sammelleidenschaft (-wut) mir zu meinem Umzug eben hundertundzehn Kartons besch(w)ert.

Allein die Küche !! Oh Gott, ich habe ECHT viel Geschirr und Gläser !! Aber ich brauche alles, irgendwann, ganz sicher.

Vor dem Umzug dachte ich noch, meine unzähligen Bücher würden das schlimmste beim Einpacken werden. Tja, so blauäugig war ich.
Ja, die Bücher waren schlimm. Aber beim Einpacken hat man wenigstens wunderbar Tetris spielen können (ich musste die Kartons ja auch nicht tragen).
Danach kam aber der Kleiderschrank, sofort habe ich mir wieder die Bücher herbeigewünscht.
Oh Gott, habe ich viele Sachen zum Anziehen !! Aber ich brauche alles, ich ziehe das alles an, einmal zumindest, ganz sicher.

Und dann kam die Küche dran, das Geschirr, die Gläser, das feine Porzellan, die unzähligen BACKSACHEN (ein eigener Schrank!)!
Sofort habe ich mir die Bücher UND den Kleiderschrank herbeigewünscht.

Wie ich das alles überlebt habe ist mir bis heute ein Rätsel, allerdings habe ich beim einpacken einiges dazugelernt – und ich hoffe inständig, dass ich dieses Wissen nie wieder brauche!

Aber damit vielleicht ein paar andere aus meinen Fehlern lernen, hier ein paar Überlebenstipps aus der Umzugshölle:

• packe deine Ladekabel für die überlebenswichtigen Sachen NIEMALS in einen Karton, steck sie in
deine Handtasche, deine Umzugsüberlebenstasche oder sonst irgendwas, was du nicht aus der
Hand gibst (ansonsten steht dir eine laaaange Nacht des Suchens bevor, oder leere Handyakkus)

• auch wenn du alle deine Umzugskartons schön brav beschriftest (Küche, Küchenladen, Vorräte,
Küchenelektrogeräte, etc.), gehe nicht davon aus, dass du nachher sofort etwas findest – was uns
gleich zu Punkt 3 bringt:

• das BESTECK, du wirst es nicht gleich finden – also stecke dir auch hier eine Sammlung in deine
Umzugsüberlebenstasche, etc. (ansonsten könnte es dir passieren, dass du deine Makkaroni mit
Käse mit einem RIESENLÖFFEL aka Kochlöffel isst, weil du nichts anderes gefunden hast)

• die Kaffeemaschine: solltet ihr auch solche Kaffeejunkies sein wie ich, dann verpackt diese bloß
nicht in einen Karton! Und tut die Kaffeebohnen, das Pulver, die Kapseln (was auch immer ihr für
ein System bevorzugt) nicht einfach in einen Karton mit der Aufschrift „Vorräte“ (vor allem wenn
ihr davon mehrere habt, wenn es nur einer ist, ist es natürlich egal). Es könnten Menschen verletzt
werden!

Punkt 3 war besonders witzig, das Besteck habe ich nämlich noch immer nicht gefunden.
Aber ich habe eine wirklich gute Ausrede – denn von den 110 Umzugskartons sind noch immer in etwa 70 Kartons unausgepackt. Und das nach zwei Wochen!
Nachdem ich nämlich überall hier schreien muss, hat mich doch tatsächlich eine hartnäckige Bronchitis eine Woche vor dem Umzugstermin ereilt. Also bin ich erst mal ab zum Arzt und habe mir die eine Ladung Chemie abgeholt.
Das ging so weit mal gut, es ging langsam besser, ich habe nur noch leise vor mich hingehustet (vorher hätte ich einem ganzen Hunderudel mit meiner Bellerei Konkurrenz gemacht) und brav meine Kartons gepackt.

Was soll ich sagen, diese Bronchitis ist anhänglich, ich muss sie wohl aus versehen in einen der Kartons miteingepackt haben. Denn pünktlich im neuen Haus, stand sie auch schon wieder auf der Matte.
Also habe ich es in den letzten zwei Wochen, seeeehr ruhig angehen lassen.

Ach ja, zurück zum Besteck. Ich habe einfach aus der Not eine Tugend gemacht und bin Besteck shoppen gegangen! Endlich hatte ich einen Grund mein Alltagsbesteck etwas aufzuhübschen!
Also muss ich nun, trotz nicht gefundenen Besteck, nicht mit dem Kochlöffel weiteressen. Beweisfotos folgen!

Und ich hatte letztens doch geschrieben, dass ich noch keine Küche im neuen Haus habe – daran hat sich ebenfalls noch nichts geändert.
Nächste Woche sind einmal die Runden bei den verschiedenen Möbeldealern geplant, der blaue Schwede steht derzeit küchenmäßig ganz hoch im Kurs bei mir.

Die Konsequenz aus dem Ganzen ist jedoch, dass ich derzeit mit einer Mikrowelle, einem Wasserkocher, einer Kaffeemaschine (ganz wichtig) und einer frisch gekauften Induktionskochplatte auskommen muss (von den Spielerein wie Cupcakemaker, Grillplatte, Waffeleisen, etc. wollen wir jetzt natürlich nicht sprechen).
Also gibt es einfache Küche. So einfach ist das.

Das ganze erinnert mich derzeit an Pfadfinderlager deluxe 😉

Pasta asciutta ist da so ein Klassiker der einfachen Küche in meiner Familie, oder wie man es hier nennt: Bastaschutta (sprich österreichisch)

Natürlich, mal wieder ein völlig falsch übernommener Name, für etwas was es gar nicht gibt in Italien – jedenfalls nicht so, wie man es hier kennt.
Aber was solls, Kindheitserinnerungen sind eben Kindheitserinnerungen und es ist gut! Basta!

Als Kind hatte ich aber eine völlig eigene Bezeichnung für Bastaschutta. Ich habe immer Basta Sutter verstanden. Der angeheiratete Nachname einer Tante von mir, bei der es treffenderweise auch sehr oft Bastaschutta gab, wenn wir dort gegessen haben.

Pasta asciutta meiner Kindheit

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Recipe By: Nikky W.

Ingredients:

500 g Faschiertes gemischt, gute Qualität ist hier wichtig

1 Stk Zwiebel, groß, in feine Würfel geschnitten

2 Stk Karotten, grob, geraspelt – kann aber auch weggelassen werden (für die „Nur-Fleisch-Tiger“)

4 EL Tomatenmark aus der Tube

1/2 l Gemüsesuppe, natürlich geht hier auch ein guter Suppenwürfel (am besten Bio), Flüssigkeit nach Bedarf

Pasta und Pizza Kräutermischung, ich nehme hier immer die Biomischung von Sonnentor, aber man kann auch Majoran, Basilikum, Thymian, etc. nach eigenem Geschmack nehmen

Olivenöl

Aceto Balsamico

Salz, Pfeffer

Parmesan

Directions:

1. Pfanne mit erhitzen, Zwiebeln in etwas Olivenöl glasig braten.
Das Faschierte zugeben kurz anbraten, danach die Karotten zugeben.
Tomatenmark unterrühren und mit der Gemüsesuppe aufgießen, die Trockenkräuter unterrühren und köcheln lassen (Flüssigkeit nach Bedarf, es soll nicht alles schwimmen).

2. Am besten jetzt die Nudeln nach Packungsanleitung kochen, bis die Sauce fertig ist, sind auch die Nudeln al dente.
Die Sauce hin und wieder umrühren und köcheln lassen bis das Fleisch gar ist und die Flüssigkeit zum größten Teil verkocht ist.

3. Jetzt ist die Zeit gekommen um mit Salz und Pfeffer abzuschmecken, einen Schuss Balsamico, für die leichte Säure, unterrühren und mit den Nudeln und Parmesan servieren!

xoxo-Nikky

5. November 2007
von Nikky W.
1 Kommentar

Szegediner Gulasch

In regelmäßigen Abständen bekomme ich so richtig Gusto auf Sauerkraut und wenn dies passiert, so denke ich vor allem an Szegediner Gulasch. Nur Herrn Schaukelpferd geht es leider nicht so, er mag schlicht und einfach kein „Krautfleisch“, wie er es … Weiterlesen

31. Mai 2007
von Nikky W.
Keine Kommentare

Hollersirup

Das lange Wochenende haben Herr Schaukelpferd und ich genutzt und sind am Montag in die Wachau picknicken gefahren… leider hatten wir den Fotoapparat vergessen und so muss ich euch die schöne Landschaft für´s erste vorenthalten. Auf jeden Fall haben wir … Weiterlesen

26. Mai 2007
von Nikky W.
Keine Kommentare

Oma´s Erdäpfelsalat

Bevor es zum Naschmarkt geht, um dort Zutaten für weitere Küchenenzauberein zu kaufen, hier noch das Rezept für Oma´s weltbesten Erdäpfelsalat, das Originalrezept für den echten Wiener Erdäpfelsalat wird ein anderes Mal geliefert 🙂 ========== REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4 Titel: … Weiterlesen

Wochenendkuchen: Aranzinikuchen

6. Mai 2007 von Nikky W. | 1 Kommentar

Meine Oma ist jeden Sonntag in der Kirche, ich kann mich kaum daran erinnern das sie mal nicht dort war… außer sie war krank oder hatte Verpflichtungen innerhalb der Familie. Aber darum geht es ja auch gar nicht, es geht um die Kirche. In dieser, unserer Pfarre – ich wohne sozusagen mit meinem Herrn Schaukelpferd fast gegenüber von meiner Oma – ist jeden Sonntag nach der Messe Pfarrkaffee. Eine Möglichkeit nach der Messe noch mit den anderen Kirchengängern Neuigkeiten auszutauschen und einfach nur zu Plaudern.
Seit ich ein kleines Kind war, sind dort jeden Sonntag die gleichen Leute anzutreffen. Heute allerdings schon um einiges älter als damals. Es fehlen auch inzwischen schon hier und da ein paar Gesichter, ein paar sind weggezogen und ein paar, sind leider Gottes schon gestorben.
Allerdings ist es heute noch so wie damals, dass ein paar Damen aus der Pfarre immer abwechselnd den „Pfarrkaffeedienst“ verrichten. Manche von den Damen tun sich inzwischen schon recht schwer damit, das viele stehen und rumgehen, in aller Herrgottsfrüh schon in der Pfarre sein und alles vorbereiten und was eben sonst noch so anfällt…wie zum Bespiel das lästige wegräumen danach – das alles fällt eben schon sehr schwer.
Und auch meine Oma ist eine von diesen Damen, aber eigentlich ist sie noch viel schlimmer als die anderen, da sie sich nie Ruhe gönnen kann. Wenn mal eine von den anderen Damen nicht kann, weil sie krank ist, im Krankenhaus verweilt oder auf ihre Enkerl aufpassen muss, oder, oder, oder, ist meine Oma immer zur Stelle und springt für sie ein.
Ich kann mich erinnern das sie vor ein paar Wochen an fast sechs Sonntagen hintereinander brav ihren Dienst im Pfarrkaffee verrichtet hat. Danach hat sie dann natürlich zuhause auch noch für die Großfamilie gekocht, für die Enkelkinder und wer eben sonst noch aller Essen gekommen ist, bzw. es sich abgeholt hat.
Und wir alle wissen, dass ohne unsere Oma alles anders aussehen würde und gerade deshalb versuchen ein paar von uns sie zu entlasten – in dem Rahmen, den sie uns erlaubt…. abnehmen lassen will sie sich ja kaum was.
Aber etwas kann… und darf…. ich für sie tun, nämlich den Kuchen zu backen. Den Kuchen, den die Damen immer mitbringen wenn sie ihren Dienst im Pfarrkaffee verrichten – natürlich selbstgebacken.
So hat meine Oma wenigstens am Abend vor dem Pfarrkaffee noch etwas Ruhe und muss nicht auch noch in der Küche stehen und einen… ich muss zugeben, bei ihr immer wunderbaren und köstlichen… Kuchen zaubern.

Und was liegt da näher als einen Kuchen zu backen, welcher mich ebenfalls meine gesamte Kindheit begleitet hat. Einen Kuchen der so einfach und geradlinig ist und vielleicht auch gerade deshalb nicht besser sein könnte – genau wie meine Oma.
Ich bin zwar noch immer der Meinung das man manche Sachen einfach nie so machen kann wie eine Oma, aber beim Duft dieses Kuchens im Rohr hat er mich doch schon sehr an sie erinnert.

Und hier ist das Rezept, ich hoffe auch ihr habt so viel Freude an diesem Kuchen:

 

========== REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4
Titel: Aranzinikuchen
Kategorien: Backen, Süßes, Kakao, Kranzkuchen, Kandierte Früch
Menge: 1 Kranzkuchenform

Aranzinikuchen

Zutaten

250 Gramm Griffiges Mehl
50 Gramm Kakao
1/2 Teel. Backpulver
Salz
100 Gramm Aranzini, würfelig geschnitten
167 Gramm Öl (1/6 l)
167 Gramm Wasser (1/6 l)
5 Dotter
200 Gramm Staubzucker
5 Eiklar
50 Gramm Staubzucker

Quelle

Oma´s Rezept
Erfasst *RK* 06.05.2007 von
Nicole McKenzie

Zubereitung

Mehl, Kakao, Backpulver und eine Prise Salz vermischen. Die Aranzini unter die Mehl-Kakao-Mischung mengen.

Dotter mit 20 dag Staubzucker schaumig schlagen. Wasser und Öl in einem Kännchen zusammenwiegen.

Eiklar mit 5 dag Staubzucker zu Schnee schlagen.

Schnee unter die Dottermasse heben, danach vorsichtig Öl und Wasser untermischen. Das mit Mehl mit dem Kakao und den Aranzini einmelieren.

Die Masse in eine mit Butter gefettete und mit Mehl gestaubte Kranzkuchenform füllen und glatt streichen.

Bei 150-175°C, auf mittlerer Schiene, ca. 1 Stunde backen.

Auskühlen lassen, aus der Form geben und gut überzuckern.

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Dieses Wochenende habe ich sie und auch meine Mutter, mit gleich zwei Kuchen entlastet. Da das gesamte Wochenende in der Pfarre ein Flohmarkt zugunsten von vietnamesischen Straßenkindern ist und die Beiden schon seit Freitag dort rumwüten und für die Verpflegung zuständig sind.
So hat es auch noch einen Kaisergugelhupf gegeben.