3. März 2009
von Nikky W.
2 Kommentare

Out of Order

Seit meiner OP im letzten Jahr war es ja schon recht ruhig hier im Blog. Schande auf mein Haupt, ich gebe es zu. Eine schlimme Vernachlässigung. Aber leider ging es auch in der Zeit nach der OP recht turbulent im … Weiterlesen

Cake of Kings aus dem Brotbackautomaten

6. Januar 2009 von Nikky W. | 2 Kommentare

Überraschenderweise waren die Sternsinger schon am Sonntag vor unserer Tür, so waren wir heute sozusagen „ungestört“ und haben den Nachmittag zusammen mit den Schaukelpferd-Schwiegereltern verbracht – unseren jährlichen Segen schon wohlwissend auf unserem Türstock.
Leider geht das Glück seit ein paar Tagen aber nicht bei uns ein und aus, denn gestern haben wir den gesamten Nachmittag beim Tierarzt (bzw. beim Tierarzt, in der Uniklinik und wieder beim Tierarzt) verbracht. Unserem Hund, Corah, geht es schon seit einiger Zeit etwas schlechter und macht uns mit dem Fressen immer wieder Sorgen. Seit zwei Tagen hatte sie nun schon die Futteraufnahme komplett verweigert und so lag sie gestern, wie wir Mittags heimgekommen sind, völlig entkräftet auf dem Boden und wollte im ersten Moment gar nicht aufstehen. Da haben wir nicht mehr lange gefackelt und haben den Hund geschnappt (Herr Schaukelpferd musste sie tragen) und sind zum Tierarzt gedüst.
Dieser hat erstmal hohes Fieber und Tastschmerzen am Bauch festgestellt, also wurden wir gleich mal an die Uniklinik zum Ultraschall überwiesen.
Dort dann die Hiobsbotschaft: leider ein böser Tumor an der Milz, sehr groß, Kindskopfgroß. Nach eingehender Beratung der verschiedenen Möglichkeiten sind wir, mit dem Befund in der Hand, zurück zu unserem Tierarzt gefahren.

Im Moment bekommt sie nun Infusionen, fiebersenkende Medikamente, etwas gegen den Durchfall und „Hundediätbrei“ für den Magen, um zumindest die Symptome in den Griff zu bekommen. Danach schauen wir zusammen mit dem Tierarzt weiter, hoffen wir aufs Beste. Zumindest dürfte es ihr ohne Fieber nun schon wieder besser gehen und sie nimmt am Leben rundherum wieder teil!

Nach dem doch recht anstrengenden Tag wollte ich heute zwar doch einen Dreikönigskuchen backen, aber mit wenig Aufwand. Gut das ich den Brotbackautomaten hier „rumstehen“ habe, nach ein paar Modifikationen am Rezept hat er heute Mittag brav den Teig geknetet und danach musste nur noch der Backofen den Rest erledigen. Sehr empfehlenswert!

Hier in Österreich gibt es eigentlich keine flächendeckende Tradition einen Dreikönigskuchen zu backen, jedenfalls wäre mir noch keine begegnet und auch meine Oma meint es so – und Omas haben doch immer recht. Also habe ich mich einfach mal wieder „über den Kanal“ bedient und einen britischen Cake of Kings gebacken. In diesem wird eine Bohne eingebacken und wer diese findet ist Bean king for a day. In unserem Fall eher Pea king, in Ermangelung von Trockenbohnen habe ich einfach eine getrocknete Kichererbse genommen.
Unsere Erbse wurde nicht gefunden, also widme ich sie nun unserem Hund – Corah ist unser Pea King!
Vielleicht hilft es ja ein bisschen.

Corah

Ich hoffe ihr habt alle einen angenehmen Dreikönigstag verlebt, mit vielen Königen, aber ohne Hiobsbotschaften.

========== REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4
Titel: Cake Of Kings aus dem Brotbackautomaten
Kategorien: Weihnachten, Feiertage, Kuchen, Brotbackautomat
Menge: 1 Kuchen

Cake of Kings

Zutaten

H TROCKENFRÜCHTE-MISCHUNG
45 Gramm Aranzini
40 Gramm Zitronat
70 Gramm Korinthen
30 Gramm Goldrosinen
50 Gramm Piniennüsse
50 Gramm Kandierte Kirschen
Über Nacht mit
5 Essl. Brandy
Marinieren lassen
H TEIG
550 Gramm Glattes Mehl
1 Pack. Trockengerm
1 Teel. Salz
150 ml Milch
100 Gramm Butter, zimmerwarm
100 Gramm Zucker
1 Zitrone , Schale abgerieben
2 Orangen , Schale abgerieben
4 Eier
H BEAN KING-GLÜCKSBRINGER
1 Getrocknete Bohne
In Butterbrotpapier eingewickelt
H KRUSTE
195 Gramm Mischung aus kandierten Kirschen,
— Aranzinistreifen und Piniennüssen
4 Essl. Hagelzucker
1 Eigelb , verquirlt mit
1 Essl. Milch
Heiße Marillenmarmelade zum Abglänzen

Quelle

Erfasst *RK* 06.01.2009 von
Nicole McKenzie

Zubereitung

Alle Zutaten, inklusive der Trockenfrüchtemischung, nach Angaben des Herstellers in den Brotbackautomaten füllen und das Programm „Teig“ auswählen. Nach Ablauf des Programms den Teig noch für weitere 60 Minuten in der Maschine gehen lassen. Den Teig auf eine bemehlte Arbeitsfläche geben, kurz durchkneten und zu einer dicken Wurst wirken. In eine Kranzkuchenform oder Springform (für ein Loch in der Mitte einfach etwas Alufolie zu einer Säule formen und in die Mitte des Teigkranzes stecken) legen. Die eingewickelte Bohne tief in den Teig stecken und das Loch wieder zumachen. An einem warmen Ort nochmals für 60 Minuten abgedeckt gehen lassen.

Den Oberfläche mit dem verquirlten Eigelb bestreichen und mit der Früchte-Nuss-Mischung und dem Hagelzucker dekorieren.

Im Ofen, bei 170°C, für ca. 50 Minuten backen – Stäbchenprobe machen! Aus dem Ofen geben und auf einem Abkühlgitter ca. 10 Minuten stehen lassen, danach den Kranz aus der Form nehmen und noch heiß mit der Marillenmarmelade bestreichen. Vor dem Servieren vollständig abkühlen lassen.

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Merry Christmas!

25. Dezember 2008 von Nikky W. | 2 Kommentare

Merry Christmas 2008

Ich hoffe ihr hattet alle ein schönes Weihnachtsfest und einen schönen Christmas Day – wie auch sonst noch schöne Feiertage!

Ich weiß dieses Jahr Weihnachten mehr als sonst zu schätzen, da es lange im Hause Schaukelpferd so ausgesehen hat als ob Weihnachten ausfällt. Nach einem niederschmetternden Zwischenfall (daher auch mal wieder die lange Stille hier im Blog) in unserer kleinen Familie ist die Entscheidung Weihnachten doch noch zu feiern recht kurzfristig gefallen (Montag mittags) und die letzen zwei Tage erwiesen sich als Tage voller Arbeit und Erledigungen.
Heute bin ich zwar sehr müde und erledigt, kann aber sagen das es eines der schönsten Weihnachtsfeste war – vor allem im Rückblick auf die letzten Wochen.

So hoffe ich, auch ihr konntet das Fest im Kreise eurer Familie und Lieben genießen.

Hier ein kleiner Vorgeschmack auf unseren Bio-Weihnachtstruthahn (mit Füllung 11,5 kg und gerade noch „klein“ genug für einen, eh schon großen, Haushaltsofen), abgeholt am Montag Nachmittag von einer Straußenfarm im Waldviertel – er war wunderbar!

Bio-Weihnachtstruthahn

Frohe Weihnachten, Merry Christmas,…

Schaukelpferd

Blogpause – Generalüberholung

26. Juni 2008 von Nikky W. | 1 Kommentar

Ich verabschiede mich nun ein paar Tage und gehe ins Krankenhaus (zur Generalüberholung) für eine kleine OP.

Lg schaukelpferd

P.S.: habe inzwischen alles gut überstanden, darf jetzt offiziell nichts tun und nur auf der Couch sitzen und Däumchen drehen 🙂

Vier Hochzeitstorten und kein Todesfall

22. Juni 2008 von Nikky W. | 1 Kommentar

Vor zwei Wochen hat meine Arbeitskollegin und Freundin ihre Hochzeit gefeiert. Wie schnell die Zeit vergeht, es kommt mir noch immer vor wie gestern.

Schon kurz nach dem Heiratsantrag war klar, dass mein Geschenk die Hochzeitstorte selbst sein wird. Natürlich nicht gekauft, sondern selbst gebacken!
Wenn ich damals gewusst hätte was ich mir antue… hätte ich´s trotzdem (wieder) getan!
Denn leider war ich ja den ganzen Winter gesundheitlich nicht so ganz auf der Höhe, aber Dank der leicht unterstützenden Hilfe meiner Mutter haben wir trotzdem noch eine Torte gezaubert mit der ich – und noch wichtiger: die Braut – zufrieden sein konnte.

Was allerdings die Lagerung einer solchen, mehrstöckigen, Torte betrifft, habe ich es fast unterschätzt wie es ist, keine voll ausgestattete Konditorei zur Verfügung zu haben. Wir haben das Problem dennoch gelöst (auch wenn sich die Torte nur hauchzart in meinen Minikühlschrank manövrieren lies). Hier hat sich auch der Vorteil gezeigt, wenn ein weiterer Familienkühlschrank in der Nähe ist. Immerhin ist unser Kühlschrank nie wirklich leer und es musste doch einiges in einen anderen Kühlschrank ausweichen.

Hochzeitstorte im Kühlschrank

Auch der Transport einer mehrstöckigen Torte in einem normalen Auto ist eine recht, nennen wir es einmal wacklige Geschichte. Aber auch das haben wir geschafft, auch wenn wir danach ebenfalls geschafft waren.

Inzwischen ist die Hochzeitstorte „vernichtet“, der obere Teil ruht in der Tiefkühltruhe des Brautpaares und wartet auf den ersten Hochzeitstag und das Brautpaar selbst ist zum ganz normalen (Ehe-)Alltag zurückgekehrt.

Im Hause Schaukelpferd geht es auch ruhiger zu, etwas weniger gekocht wird nun, wir nehmen uns nun mehr Zeit für Freunde und Familie und vor allem füreinander. Bekocht werden wir von der Schaukelpferd-Oma.
Ruhig ist es dadurch hier geworden, nicht unbedingt gewollt. Aber im Moment muss etwas Schonung sein und die Zeit vergeht – wie etwas weiter oben schon erwähnt – einfach viel zu schnell. Viel zu schnell, vor allem wenn ich daran denke das ich nächsten Donnerstag einen wichtigen Termin habe.
Danach wird es hier nämlich noch mal ruhig, denn ich muss mich wieder schonen. Am Donnerstag werde ich nämlich operiert, keine Sorge, nichts dramatisches. Aber aufpassen muss ich nachher schon und darf es mal (wieder) genießen von allen Seiten verwöhnt zu werden.
Danach habe ich aber schon einen seitenlangen Plan was ich alles kochen will und vor allem was ich alles noch verbloggen will. Denn nicht nur das ich massig neue Rezepte habe, welche darauf warten ausprobiert zu werden. Nein, ich habe auch schon sehr viele Fotos von Rezepten, welche schon gekocht wurden und nun darauf warten verbloggt zu werden.
Auch wenn ich nicht viel gemacht habe in den letzten Wochen (eigentlich muss ich ja schon Monate sagen, aber Wochen klingen einfach etwas weniger lang), ein bisschen ist doch zusammen gekommen – Schande auf mein Haupt!

Aber für heute kommen wir wieder zur Hochzeitstorte zurück: auf besonderen Wunsch der Braut hat sich unter dem Zuckerüberzug auf allen Etagen eine Sachertorte versteckt. Diese wurde aber nicht aprikotiert sondern „leicht“ mit einer Butter-Vanillecreme eingestrichen. Das Rezept für die Sachertorte habe ich schon hier verwendet, die Mengen mussten natürlich auf die jeweiligen Größen angepasst werden. Für den Überzug habe ich Massa Ticino verwendet, eine spezielle Dekormasse. Aus dieser habe ich auch die Blüten mit einem kleinen Stempel ausgestochen und danach noch mit gelber Spritzglasur abgerundet.
Das Dekobrautpaar wurde dann erst im Lokal, in welchem gefeiert wurde auf die Torte gesetzt, da der Bräutigam es noch netterweise vor der Trauung vorbeigebracht hat.

So, dass war´s für heute, jetzt nur noch die restlichen Fotos von besagter Torte.

Hochzeitstorte topHochzeitstorte

Hochzeitstorte mit Brautpaar

Hochzeitstorte Anschnitt