Wie eine Linsensuppe zu Mac and Cheese wird … Gardeners Mac & Cheese

21. September 2013 von Nikky W. | Keine Kommentare

Gardeners Mac and Cheese

Nachdem jetzt endlich, nach zwei Wochen, die Hochzeitstortenbäckerei geschlossen hat (dazu das nächste mal mehr), hatte ich heute riesengroßen Gusto auf etwas was NICHTS mit Torten zu tun hat.
Und heute früh noch war mein erster Gedanke, dass es eine Linsensuppe sein muss. Schön deftig, mit Karotten und Würstchen. Aber erstens kommt es anders, und zweitens als man denkt.

Angefangen hat die ganze Sache so:

Heute früh, ich hatte mir gerade mein erstes Häferl Kaffee eingeschenkt (die erste Amtshandlung am Morgen) und war eigentlich auch noch in meinem Schlafgewand unterwegs, hat doch tatsächlich die Türglocke geklingelt.
Ach du Schreck! Was ist denn nun schon wieder? Es ist Samstag am Morgen, also wirklich!
Vorsichtshalber erst mal nur kurz zur Tür rausgelinst und Überraschung! Meine Waldviertler Tante und Onkel (naja, eigentlich Großcousine, oder so ähnlich – aber seit Kindheitsbeinen an eben meine „Tante“, war das doch viel logischer für mein Kindheits-Ich) stehen vor der Tür!
Ihr könnt mir glauben, so schnell war ich noch nie angezogen und „menschentauglich“ wie heute früh. Und zum Glück war eine große Kanne Kaffee schon fertig, der Punkt „Bewirtung“ wäre damit auch schon abgehakt.

Und ich wäre nicht ich, wenn ich nicht auch einen praktischen Punkt an so einem Überraschungsbesuch finden könnte. Im heutigen Fall hatte ich endlich ein Opfer gefunden, der mir erklären kann, weshalb meine Motorsense nicht starten will, bzw. der den Fehler auch gleich behebt. Super!
Als weitere Folge dieses Besuchs, der anschließenden Motorsensenreperatur und –einweisung, stand also ganz plötzlich der Punkt „Gartenarbeit“ auf der Wochenendliste.

Gut, Motorsense läuft, der Besuch ist auch wieder abgerauscht, fehlt noch der Samstagseinkauf.
Und dieser wird hier immer mit einem Besuch des Viktualienmarkts, welcher jeden Samstag stattfindet, begonnen (hier muss ich euch wirklich einmal mitnehmen).
Außerdem musste ich auch noch 50 Eier bezahlen, diese hat mir der Fleischer & Eierlieferant meines Vertrauens am Dienstag Abend noch geliefert. Naja, eigentlich hat er seine Schwester vorbeigeschickt, welche auf ihrem Heimweg sowieso in Gars vorbei musste.
Bezahlung?! Ach, ich soll doch einfach am Samstag (auf dem Markt) bezahlen! Gott, hab ich das Waldviertel in Wien vermisst!

Gut, zurück zur Geschichte. Für die Linsensuppe brauche ich natürlich noch frische Karotten. Also ab zum Gemüsestand und Karotten gekauft. Und was sehen meine Augen da? Pastinaken! Und nicht so verkümmerte kleine Dinger, welche immer mit Petersilienwurzeln verwechselt werden können. Sondern richtig schöne, große Pastinaken! Da müssen unbedingt welche mit!
Zu diesem Zeitpunkt dachte ich natürlich noch immer, dass es heute Linsensuppe geben wird.

Da ich auch noch getrocknete Linsen brauchte, ging es danach noch in den Supermarkt. Und hier kam die Idee!
Denn inzwischen war es fast Mittag und ich hatte Hunger (durch den Überraschungsbesuch blieb mein Frühstück stehen), also sollte es jetzt auch noch etwas Schnelles zum Essen geben.

In der Tiefkühlabteilung gibt es jetzt auch schon in Österreich seit einiger Zeit, von diversen Herstellern, Mac and Cheese als Fertigprodukt (die Amerikanisierung lebe hoch). Aber das muss doch auch selbst ganz schnell zu machen sein!
Gesagt, getan! Neben den Linsen (die Suppe geistert noch immer in meinem Kopf herum), landen dann eben ein paar Zutaten mehr in meinem Einkaufskorb.

Also, ich liebe Pastinaken und aus irgendeinem Grund bin ich auch süchtig nach Mac and Cheese. Weshalb also nicht beides verbinden? Und was soll ich sagen, es funktioniert!

Ich präsentiere nun, voller Stolz, ein stärkendes Gericht für alle Gartenarbeiter (aber natürlich kann man es auch ohne Gartenarbeit sehr gut essen).

Und mich ruft jetzt wieder der Laubrechen und die Motorsense.

Pastinake
Gardeners Mac and Cheese Detail

Gardeners Mac and Cheese

{ca. 6 Portionen}

300 g Hörnchen
1 große Pastinake, in große Würfel geschnitten
10 Scheiben durchzogener Speck, in Streifen geschnitten
Olivenöl
4 Knoblauchzehen, in dünne Scheiben geschnitten
40 g Butter
3 EL Mehl
2 Lorbeerblätter
700 ml Milch
Salz, Pfeffer
200 g Cheddar, grob gerieben
1 Pkg. Mozzarella, grob gewürfelt
3 EL Semmelbrösel

1. Die Hörnchen in reichlich Salzwasser bissfest kochen, vielleicht eine Spur früher als üblich abgießen, denn sie garen nachher sowieso noch etwas nach. Zur Seite stellen.

2. Den Backofen auf 200°C vorheizen.

3. In einem ofenfesten Topf (ich nehme hier gerne meinen Gusseisentopf), mit etwas Olivenöl die gewürfelte Pastinake und den Speck, bei mittlerer Hitze, anbraten. Wenn alles schön angebräunt ist, den Knoblauch, die Butter und das Mehl dazu geben.
Jetzt immer schön weiterrühren, damit sich nichts anlegen kann.

4. Sobald das Mehl-Butter-Gemisch auch goldbraun ist, könnt ihr die Lorbeerblätter hinzugeben und das ganze mit der Milch aufgießen. Weiter umrühren bis sich alles verbunden hat.
Nun mit Salz und Pfeffer abschmecken und danach noch einige Minuten köcheln lassen, bis die Milch leicht eindickt. Danach die Lorbeerblätter entfernen.

5. Nun den geriebenen Cheddar und die Hörnchen unterrühren. Den gewürfelten Mozzarella mit den Semmelbröseln vermischen und auf der Oberfläche verteilen.

6. Im vorgeheizten Backofen für ca. 30 Minuten backen. Die Sauce soll am Ende schön am Rand rausblubbern und das Mozzarella-Brösel-Gemisch goldbraun sein. Fertig!

xoxo-Nikky

Maracujas – eine ewige Liebe… Passion for Passionfruit Curd

19. September 2013 von Nikky W. | 2 Kommentare

Maracujas

Auch wenn es in meiner Kindheit schon viele exotische Früchte im heimischen Lebensmittelhandel gab, waren Maracujas doch noch eine Seltenheit.

Und so haben wir unsere erste zarte Bande durch Latella (DAS österreichische Molkegetränk schlechthin – jedenfalls war es noch in meiner Kindheit so) geschlossen. Ich war direkt süchtig danach, egal wo und wann ich war, es musste eine Packung Latella Maracuja mit. Und zwar NUR die Sorte Maracuja. Andere Sorten?! Also wirklich liebe Mutter, was denkst du dir denn? Einzig und allein Latella Maracuja hat eine Daseinsberechtigung!

Und wenn meine Mutter dann auch noch das ein oder andere mal eine ECHTE (!) Maracuja in der Obstabteilung gefunden hat, so war das Kinderglück perfekt (Gieranfälle natürlich vorprogrammiert)!

Allerdings kann ich mich noch an unsere erste richtige Begegnung erinnern, sozusagen face to face. Oh mein Gott, sind die Dinger schleimig! Und die Kerne, also wirklich!
Trotz allem sind wir aber auch im richtigen Leben Freunde geworden, eine jahrelange, stabile Freundschaft.
Auch wandert noch immer das ein oder andere Mal ein Latellapackerl in mein Einkaufswagerl. Manche Sachen ändern sich eben nie, und das ist auch gut so!

Und hier ist noch eine große Liebe, relativ frisch, aber ich denke auch diese Liebe wird über die Jahre hinweg nicht erkalten:

Passionfruit Curd

 

Passion for Passionfruit Curd

{ergibt ca. 2 normalgroße Marmeladegläser}

25 Maracujas
4 (frische) Eier
2 Eidotter
300 g Feinkristallzucker
200 g Butter

1. Drei Maracujas für später zur Seite legen und die restlichen aufschneiden und das Fruchtfleisch mit den Kernen in den Food Prozessor geben. So lange auf der schnellsten Stufe mixen, bis sich das gesamte Fruchtfleisch von den Kernen gelöst hat.
Durch ein Sieb streichen.

2. Die Eier, die extra Dotter und den Feinkristallzucker gut vermischen.

3. Nun in einem Topf mit dicken Boden (ich nehme hier gerne meinen festen Kupfertopf), bei mittlerer Hitze die Butter schmelzen.

4. Einen hitzefesten Schneebesten zur Hand nehmen, denn jetzt heißt es rühren! Das Ei-Zucker-Gemisch und den Maracujasaft zugeben und bei mittlerer Hitze ununterbrochen rühren bis eine schöne Creme entstanden ist.
Keine Sorge, das wird ganz sicher was. Das Lecithin im Eidotter ist auf eurer Seite!

5. Jetzt nur noch das Fruchtfleisch und auch die Kerne aus den restlichen drei Maracujas unterrühren und alles auskühlen lassen. Danach noch in zwei Marmeladegläser füllen und gut verschließen.
Das ganze sollte sich im Kühlschrank ungefähr eine Woche halten, allerdings ist es bei mir noch nie so alt geworden.

Und hier noch ein kleiner Tipp: das Rezept scheint zwar ganz schön viel, aber vertraut mir! Ihr könnt einfach nicht aufhören davon zu naschen und ratz fatz ist alles weg!
Aber natürlich kann man das Rezept auch halbieren.

xoxo-Nikky

Orient meets Okzident – oder auch Nürnberger Ofenkürbis trifft auf beschwipsten Karottencouscous

18. September 2013 von Nikky W. | Keine Kommentare

Nürnberger Ofenkürbis 2

„Wer hat an der Uhr gedreht? 
Ist es wirklich schon so spät? …“

In den letzten Wochen war dieser Ohrwurm mein Dauerbegleiter, denn ein bisschen habe ich mich immer wie Paulchen Panther gefühlt. Ständig war es schon später Abend und ich habe nur die Hälfte von dem geschafft, was ich mir eigentlich vorgenommen hatte…

Aber was hat sich im letzten Monat denn so alles getan?

Schlagen wir mal den Kalender auf: 3 Hochzeiten, eine Hochzeitstorte selbst gemacht (ich sage nur Ein-Tages-Aktion), 1 Polterabend, 2 Geburtstage, Grillen mit ja natürlich! (war ein wirklich schöner Abend) und ein bockiger E-Herd welcher nicht gleich so wollte wie ich. Ach ja, irgendwann dazwischen habe ich auch noch gearbeitet (lange Tage in Wien).
Als Konsequenz dieses ganzen Terminstaus habe ich dann auch noch meine Housewarming-Party von „Spätsommergrillen“ auf „Weihnachtszeit einpunschen“ verschoben. Aber dafür habe ich schon jetzt lauter gute Ideen für die Party und freue mich umso mehr darauf!

Und dann hat sich in dieser ganzen Zeit auch noch still und heimlich der Herbst hier eingeschlichen. Ganz leise war er, hat nicht einmal angeklopft, plötzlich war er einfach da.
Aber ich verzeih es ihm, immerhin sind wir langjährige Freunde. Deshalb habe ich ihm auch zur Begrüßung eine große Kanne von meinem Lieblingstee gemacht.
Und dann haben wir auch noch mit einem Scotch auf viele gemeinsame, eingekuschelte Abende angestoßen.
Außerdem hat er mir Geschenke mitgebracht, meine heißgeliebten Kürbisse. Wer könnte ihm da noch böse sein?

Hokkaido

Nürnberger Ofenkürbis trifft auf beschwipsten Karottencouscous

{ca. 4 großzügige Portionen}

1 Packung Nürnberger Rostbratwürstchen
1 Hokkaidokürbis
3 Zweige Rosmarin
6 EL Ahornsirup
gutes Olivenöl (zwei Umdrehungen, für ganz Genaue ca. 2-3 EL)
1 Messerspitze Pimentón de la Vera (gerne auch zwei)
Salz (ich verwende hier gerne geräuchertes Maldon Sea Salt)
3-4 Butterflocken

3 große Karotten
3 EL eingelegte Rumrosinen
1 TL Kurkuma gemahlen
2 Espressotassen Couscous
3 Espressotassen Wasser
Salz
Olivenöl & ½ Zitrone zum Abschmecken

1. Eigentlich ist das alles kein großer Aufwand. Den Kürbis gut waschen, denn die Schale wird natürlich mitgegessen, und in die Hälfte schneiden. Mit einem Esslöffel die Kerne mit dem ganzen Zeug drumherum rausholen und danach den Kürbis in Spalten schneiden. Die Rosmarinnadeln abzupfen und fein hacken.

2. Nun die Kürbisspalten, die Nürnberger und den Rosmarin in eine große ofenfeste Form geben. Und jetzt darf mit den Händen rumgemanscht werden: alles mit dem Ahornsirup, Olivenöl, Pimentón de la Vera und einer großen Prise Salz gut vermischen (danach sollte euch irgendwer den Wasserhahn aufdrehen, ansonsten viel Spaß beim Putzen) und mit den Butterflöckchen garnieren.

Bei 180°C im Ofen ca. eine ½ Stunde backen.

3. In der Zwischenzeit die Karotten schälen und in Scheiben schneiden. Mit etwas Olivenöl in einer Pfanne, bei mittlerer Hitze, anbraten. Sie sollen anbräunen aber nicht verbrennen. Nach ca. 5 Minuten die eingelegten Rumrosinen beigeben (ich gebe auch noch ca. 4 EL des guten, eingelegten Rums dazu)- die Zimtstange darf jetzt auch schon dazu – und noch einmal ca. 5 Minuten weiter anbraten. Umrühren nicht vergessen!

4. Endspurt! Kurkuma und Couscous kommen jetzt in die Pfanne, zweimal umrühren und von der Kochstelle ziehen. Mit dem Wasser aufgießen, ordentlich salzen, danach gut abdecken und für ca. 10 Minuten quellen lassen (Anmerkung: ich habe bei meinem Couscous das Verhältnis 2 zu 3 angewendet, im Zweifelsfall aber lt. Packungsanleitung das Mischverhältnis nehmen).

5. Nun nur noch mit Olivenöl, Zitronensaft und gegebenenfalls Salz abschmecken. Alles anrichten (hier liebe ich große Platten) und genießen!

6. {Ich wollte den guten Bratrückstand in der Ofenform nicht verschwenden, also habe ich noch schnell die leere Pfanne mit ca. 3 EL Wasser und 2 EL Rum aufgegossen und am Herd aufgekocht, zur Seite gezogen und mit ein paar eiskalten Butterflocken montiert. Montieren bedeutet: wenn man eine fertige, nicht mehr kochende Sauce oder Bratenjus mit kalten Butterflocken weich und samtartig rührt. Die Butter dient dabei als Emulgator und sorgt dafür, dass ölige und wässrige Phasen sich verbinden}

Nürnberger Ofenkürbis 3

 

Couscous

 

Nürnberger Ofenkürbis

Mein Lieber Kürbis, wir sehen uns wieder!

xoxo-Nikky

Eier Benedict mit Rosmarin-Sauce Hollandaise

9. August 2008 von Nikky W. | 2 Kommentare

Die Zeit vergeht so schnell, besonders wenn man eigentlich nichts tut. Immerhin ist schon wieder über eine Woche seit meinem letzten Beitrag vergangen. Die Post-OP-Lethargie ist wohl noch nicht so ganz überwunden.
Immerhin verlasse ich schon hin und wieder das Haus, für kurze Spaziergänge oder wenn mich Herr Schaukelpferd auf kurze Einkaufstrips chauffiert. So bekomme ich zumindest ein Bisschen was von der Welt da draußen mit und konnte mich auch wieder mit neuen Kochzeitschriften und Ideen eindecken.

Bei einem kurzen Ausflug zu unserem Fernweh/Heimweh-Lieblings-British-Food-Shop, bei dem wir immer Unsummen an Geld lassen, konnten wir zum Glück mal wieder richtige Baconscheiben und englische Muffins ergattern (nebst Haggis und anderen kleinen Ferkelein).
Bacon aus Großbritannien unterscheidet sich von unserem Speck ganz erheblich, der (ich nenne es mal so) Fleischanteil ist viel höher, er wird in viel dickere Scheiben geschnitten und fühlt sich viel weicher oder auch frischer an. Drüben gibt es ihn in vielen verschiedenen Sorten, auch gänzlich ohne den weißen Fettanteil (was ich persönlich am liebsten habe – und meinem schlechten Gewissen zumindest etwas vorgaukelt gesünder zu sein).

Englische Muffins oder auch Toasties bekommt man hier in Österreich meines Wissens gar nicht, zumindest hätte ich noch nie welche gefunden. Also werden auch diese immer voll Begeisterung eingepackt. Selber backen ist leider erst wieder in etwas späterer Zukunft angesagt.

Von einem richtigen british Breakfast sind wir trotz der zwei Zutaten aber noch weit entfernt (von einem schottischen Frühstück wollen wir schon gar nicht mehr sprechen, diese Zutaten bekommt man hier so gut wie nie), fehlen doch auf jeden Fall noch die typischen Würstchen.
Ersatzware oder auch nur ansatzweise vergleichbares gibt es hier leider auch nicht und auch unser Lieblings-Engländer hat sie nur sehr selten im Programm.

Trotzdem sollte es ein mal ein besonderes Frühstück werden und so habe ich mich kurzerhand (eigentlich schon direkt im Shop) für Eier Benedict entschieden.
Eigentlich eine gute Idee, das Endprodukt hat auch sehr gut geschmeckt. Bei der Sauce Hollandaise würde ich allerdings das nächste Mal eine schnelle, unkonventionell Methode nehmen. Zumindest aber nie mehr auf leeren Magen Essig einkochen, dass ganze könnte einem ganz schön schnell auf den Appetit schlagen und erfordert danach auch eine längere Lüftaktion.

 

========== REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4
Titel: Eier Benedict
Kategorien: Frühstück, Eier
Menge: 2 Personen

Eier Benedict

Zutaten

3 Teel. Weißweinessig
4 groß. Bioeier
4 Scheiben Smoked Back Bacon
2 Englische Muffins
H SAUCE HOLLANDAISE MIT ROSMARIN
1 Teel. Schwarze Pfefferkörner
2 Zweige Rosmarin
250 ml Weißweinessig
2 Bio-Eidotter
100 ml Geschmolzene Butter, warm
Maldon Sea Salt, weißer Pfeffer, Zitronensaft

Quelle

Nicole McKenzie
Erfasst *RK* 09.08.2008 von
Nicole McKenzie

Zubereitung

Für die Sauce Hollandaise den Essig zusammen mit den Pfefferkörnern und den Rosmarinzweigen auf die Hälfte einkochen lassen (am besten einen Tag vorher zubereiten und die Küche nachher gut durchlüften lassen). Durch ein Sieb gießen und bei Seite stellen – der eingekochte Essig lässt sich wie normaler Essig wunderbar aufbewahren und man muss sich die Prozedur nicht zu oft antun.

2 TL vom reduzierten Weißweinessig mit den Eidottern verrühren und über einem Wasserbad mit einem Schneebesen golden, cremig aufschlagen – aufpassen das Masse nicht zu heiß wird.

Die warme Butter zuerst tröpfchenweise unterschlagen, dabei ununterbrochen weiterrühren, bis eine dicke, goldene, mayonnaiseartige Sauce entsteht. Von der Hitze wegnehmen und mit Salz, Pfeffer und Zitronensaft abschmecken.

Den Bacon in einer Pfanne golden anbraten, auf ein Küchenpapier legen und im Ofen warmhalten. Einen großen Topf Wasser zum Kochen bringen und den Essig zugeben. Nun jeweils ein Ei in einen Schöpflöffel schlagen und das kochende Wasser so schnell rühren das ein Strudel entsteht, schnell das Ei reingleiten lassen. Für 2-3 Minuten kochen und vorsichtig aus dem Wasser heben. Mit den anderen Eiern ebenso verfahren. Die Muffins auseinander schneiden und toasten, mit etwas Sauce Hollandaise versehen, jeweils eine Scheibe Bacon und ein Ei darauf verteilen und mit der restlichen Sauce übergießen.

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