Die wundersame Vermehrung der Torten…. oder Schwarzwälder Kirschtorte Reloaded!

3. Oktober 2013 von Nikky W. | Keine Kommentare

Schwarzwälder Kirschtorte

Nach sehr langer Tortenabstinenz kann ich jetzt anscheinend mit dem Backen gar nicht mehr aufhören.
Eine zugesagte Hochzeitstorte wird zu zwei Hochzeitstorten, eine dritte schleicht sich auch noch dazu (wenn Mundpropaganda doch immer so einfach funktionieren würde).
Und dann lässt man beim Torte verladen nur ein paar Minuten den Kofferraumdeckel offen und unbewacht damit die Nachbarn auch schön ins Auto linsen können, und man hat ganz plötzlich noch den Auftrag für eine Geburtstagstorte. Weiterlesen →

O´zapft is!… Waldviertel-grüßt-Bayern-Laugenbrezeln

22. September 2013 von Nikky W. | Keine Kommentare

Waldviertel grüßt Bayern Laugenbrezeln

Kürzlich, beim Einkaufen, ist mir ein Paulaner Maßkrug ins Einkaufswagerln gefallen (inklusive 1l Paulaner Bier selbstverständlich), so was von böse und hinterhältig!
Denn eigentlich darf hier nur Waldvierter Bier ins Haus, zur Not sind wir vielleicht auch noch zu den Salzburgern freundlich, aber anderes Bier?! Sicher nicht (und schon gar kein Wiener Bier)! Weiterlesen →

Maracujas – eine ewige Liebe… Passion for Passionfruit Curd

19. September 2013 von Nikky W. | 2 Kommentare

Maracujas

Auch wenn es in meiner Kindheit schon viele exotische Früchte im heimischen Lebensmittelhandel gab, waren Maracujas doch noch eine Seltenheit.

Und so haben wir unsere erste zarte Bande durch Latella (DAS österreichische Molkegetränk schlechthin – jedenfalls war es noch in meiner Kindheit so) geschlossen. Ich war direkt süchtig danach, egal wo und wann ich war, es musste eine Packung Latella Maracuja mit. Und zwar NUR die Sorte Maracuja. Andere Sorten?! Also wirklich liebe Mutter, was denkst du dir denn? Einzig und allein Latella Maracuja hat eine Daseinsberechtigung!

Und wenn meine Mutter dann auch noch das ein oder andere mal eine ECHTE (!) Maracuja in der Obstabteilung gefunden hat, so war das Kinderglück perfekt (Gieranfälle natürlich vorprogrammiert)!

Allerdings kann ich mich noch an unsere erste richtige Begegnung erinnern, sozusagen face to face. Oh mein Gott, sind die Dinger schleimig! Und die Kerne, also wirklich!
Trotz allem sind wir aber auch im richtigen Leben Freunde geworden, eine jahrelange, stabile Freundschaft.
Auch wandert noch immer das ein oder andere Mal ein Latellapackerl in mein Einkaufswagerl. Manche Sachen ändern sich eben nie, und das ist auch gut so!

Und hier ist noch eine große Liebe, relativ frisch, aber ich denke auch diese Liebe wird über die Jahre hinweg nicht erkalten:

Passionfruit Curd

 

Passion for Passionfruit Curd

{ergibt ca. 2 normalgroße Marmeladegläser}

25 Maracujas
4 (frische) Eier
2 Eidotter
300 g Feinkristallzucker
200 g Butter

1. Drei Maracujas für später zur Seite legen und die restlichen aufschneiden und das Fruchtfleisch mit den Kernen in den Food Prozessor geben. So lange auf der schnellsten Stufe mixen, bis sich das gesamte Fruchtfleisch von den Kernen gelöst hat.
Durch ein Sieb streichen.

2. Die Eier, die extra Dotter und den Feinkristallzucker gut vermischen.

3. Nun in einem Topf mit dicken Boden (ich nehme hier gerne meinen festen Kupfertopf), bei mittlerer Hitze die Butter schmelzen.

4. Einen hitzefesten Schneebesten zur Hand nehmen, denn jetzt heißt es rühren! Das Ei-Zucker-Gemisch und den Maracujasaft zugeben und bei mittlerer Hitze ununterbrochen rühren bis eine schöne Creme entstanden ist.
Keine Sorge, das wird ganz sicher was. Das Lecithin im Eidotter ist auf eurer Seite!

5. Jetzt nur noch das Fruchtfleisch und auch die Kerne aus den restlichen drei Maracujas unterrühren und alles auskühlen lassen. Danach noch in zwei Marmeladegläser füllen und gut verschließen.
Das ganze sollte sich im Kühlschrank ungefähr eine Woche halten, allerdings ist es bei mir noch nie so alt geworden.

Und hier noch ein kleiner Tipp: das Rezept scheint zwar ganz schön viel, aber vertraut mir! Ihr könnt einfach nicht aufhören davon zu naschen und ratz fatz ist alles weg!
Aber natürlich kann man das Rezept auch halbieren.

xoxo-Nikky

Sunday-Banana-Pancake-Brunch

7. Juli 2013 von Nikky W. | Keine Kommentare

banana pancakes

Wie schon hier geschrieben, ist dieses Wochenende die Speis nur sehr spärlich bestückt. Trotzdem hatte ich heute Früh (ähem… sagen wir am späten Vormittag) spontan Gusto auf ein süßes Frühstück.
Also Milch und Eier sind ja zum Glück immer da (sonst hätte ich wirklich einkaufen gehen müssen), eine einzelne Banane vereinsamt auch schön langsam im Kühlschrank und Ahornsirup ist ja sowieso ein langjähriger Gast in meinem Zuhause.

Perfekt! Alles da für Pancakes! Spontan habe ich unter den Teig auch noch bunte Schokoladestreusel gemischt. Schokolade, Bananen und Ahornsirup, DAS geht immer!

Ein schöner Beweis, dass man aus ganz wenig sehr viel machen kann.

Ach ja, die perfekte Song-Untermalung für dieses Sonntagsfrühstück:

Banana Pancake Song YouTube

Ansonsten hatten wir heute einen faulen Sonntag, die Gartenarbeit habe ich still und heimlich auf nächstes Wochenende verschoben.

Eldurs Pediküre

Und eine Idee fürs Abendessen habe ich auch noch, denn der Schnittlauch im Garten ist etwas aufsässig und hat den Schutz des Weinstocks genutzt um ein bisschen außer Fassung zu geraten. Mehr dazu aber das nächste mal.

Ich wünsche euch allen einen schönen Sonntag Abend und eine schöne Woche!

banana pancakes 3

 

banana pancakes 2

Sunday-Banana-Pancakes

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Recipe By: Nikky W.

Yield: ca. 7 Pancakes

Ingredients:

1 cup Mehl glatt

2 TL Backpulver

1 Stk Ei

1 Prise Salz

2 EL Feinkristallzucker

1 Stk Banane

3/4 cup Milch

1 TL reiner Vanilleextrakt

3 EL bunte Schokostreusel, z.B. Minismarties, 1 EL zur Seit stellen für die Deko

Directions:

1. Es geht ganz schnell! Die Banane in Scheiben schneiden, eine Hälfte zur Seite stellen.

Alle Zutaten, zusammen mit einer Hälfte der Banane in einer Schüssel vermischen (mit einem festen Schneebesen geht das ganz schnell), bis ein glatter, zähflüssiger Teig entsteht.

2. Die Pfanne auf mittlere Temperatur anheizen! Pro Pancake braucht ihr ca. 2 EL Teig, von beiden Seiten hellbraun backen und warm stellen.

3. Auf die Gabel fertig los! Mit den restlichen Bananenscheiben, den Schokostreuseln und Ahornsirup garnieren.

Wer will gibt auch noch ein kleines Stück Butter über die Pancakes.

Fertig!

xoxo-Nikky

Ab morgen zieht das Chaos ein… aber heute gibt es noch Schokoeierlikör Gugls

22. Februar 2013 von Nikky W. | Keine Kommentare

Da habe ich geschrieben, dass es wieder los geht, stelle ein paar Fotos online und dann ist auch schon wieder Funkstille. Schande auf mein Haupt!

Aber ich habe immer gute Ausreden 😉

Eine Veränderung der Wohnsituation hat Not getan, also habe ich gesucht, gesucht, gesucht…. und gesucht.

Und dann, nachdem ich schon fast aufgegeben habe (jaja, die Ansprüche waren hoch, aber die Finanzen eher gemäßigt) habe ich ES gefunden! DAS Traumhaus! Man stelle sich vor, keine Wohnung, sondern ein HAUS!
Ich kann es immer noch nicht fassen…

Mit Garten, mit Türen (nicht lachen, ich habe Türen wirklich vermisst…. ein Loft mag zwar modern und stylisch sein, aber man ist NIE alleine), mit Keller und die Küche hat Fenster!

Nur, die neue Küche ist noch leer. Keine Küche. Bereit für einen kompletten Neustart. Und ich kann mich noch nicht entscheiden. Also habe ich ab Donnerstag einstweilen nur einen Kühlschrank, eine Mikrowelle und diverse andere kleine Küchenhelfer die Frau eigentlich nicht braucht – aber nur eigentlich, diesmal werde ich sie brauchen (ich sage nur Cupcakemaker)!

Die erste Küche, welche ich mir selbst aussuche! Und ich konnte mich noch nie schnell entscheiden! Ich halte euch aber im Küchenkrimi auf dem Laufenden…. versprochen!

Und nun, wo das Ende naht, kann ich euch auch noch meine alte Küche zeigen. So oft hab ich mich über sie geärgert, hundert mal geflucht und nun werde ich doch noch wehmütig. Deshalb dachte ich mir, ich halte sie einfach mal mit ein paar Bildern fest.

Küche

 

Küchenwand

 

Küche2

 

ich war brav

Na, wie gefällt sie euch?

Genau! Die Küche muss ein Mann geplant haben, welcher sich nur alle paar Stunden aus dem Kühlschrank ein Bier holt.
Kein Geschirrspüler, kein Dunstabzug über dem Herd, die Griffe rutschen einfach aus den Fingern… hach, ich will gar nicht mehr weiter reden.

Trotzdem, Abschied nehmen ist schwer.

Und weil ich in den nächsten Wochen noch keinen Ofen mein Eigen nennen darf, dachte ich mir, dass ich zum Abschied nochmal backe. So sind die Helferlein morgen auch gleich versorgt.

So kann ich auch gleich zugeben, dass auch ich endlich der Neugier erlegen bin und mir zum Geburtstag ein Guglbuch plus Form gewünscht habe. Aber zurecht,, die kleinen Happen sind wirklich süß!

Also, ich muss jetzt Schluss machen und noch eine wehmütige Runde durch die Wohnung drehen, ab morgen zieht ja das Chaos ein…. ähm, die Umzugskartons natürlich.

Schokoeierlikörgugl

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Schokoeierlikör Gugl mit Knuspereffekt

INGREDIENTS:

– 20 g Butter, für die Form
– Mehl, zum ausstauben
– 1 Stk Ei
– 40 g Butter
– 35 g Staubzucker
– 25 ml Schokoeierlikör, alternativ auch normaler Eierlikör
– 45 g Mehl
– 1 Prise Salz
– 4 Stk Schokogewürzmandeln, auch als Weihnachtsmandeln bekannt

METHOD:

1. Guglhupfform einfetten und mit Mehl ausstauben.
Backofen auf 210°C vorheizen.

2. Das Ei trennen und das Eiweiß mit einer Brise Salz schaumig schlagen (geht auch ohne Mixer ganz leicht mit einem Schneebesen, ist ja nur ein Ei).
Schokomandeln klein hacken.
Butter mit Staubzucker schmelzen. Eigelb mit Schokoeierlikör mischen und unter die Buttermasse mischen.
Eischnee, Buttermasse und Mehl vorsichtig vermischen (geht ruhig alles auf einmal).
Die gehackten Schokomandeln untermischen.

3. Teig, am besten mittels eines Einwegdressiersacks, in die Guglhupfformen füllen und im vorgeheizten Backofen (ich habe die mittlere Schiene genommen) ca. 13 Minuten backen.
Abkühlen lassen und aus der Form lösen.SOURCE: Nikky W.

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gugllove

xoxo-Nikky

Tarte Tatin Trilogie

14. Oktober 2012 von Nikky W. | Keine Kommentare

Guten Abend ihr Lieben!

Ganz still und heimlich habe ich beschlossen Kitchen Stories wieder „aufleben“ zu lassen, nach über drei Jahren – ist wirklich schon so viel Zeit vergangen?! Ich kann es gerade selbst nicht fassen…

Aber egal, Vergangenheit ist Vergangenheit. Ich mache es jetzt nicht kompliziert, sondern beginne ganz einfach wieder mit etwas Gebackenen.

Wobei, vorher noch eine Frage: wie gefällt euch das neue Design?! Ich dachte für einen Neuanfang braucht es auch ein neues Gewand…

Ach ja, ich sagte nicht kompliziert… also gut, hier kommt meine Tarte Tatin Trilogie…

Gewünscht hat sich die Tartes meine kleine Cousine zu ihrem 21. Geburtstag, sie hat für alle Gäste nach dem Thema Mittelalter gekocht und ich habe die süße Seite übernommen.

Zuerst dachte ich ja, dass man mit 21 doch schon etwas zu alt für eine Themenparty ist, vor allem wenn es ein Familienabendessen ist, aber sie hatte dann doch eine gute Begründung 😉

Letzten Monat war sie mit ihrem Freund für eine Woche in Tallinn, in Estland – die Tallinner Altstadt wurde 1997 zur Liste des UNESCO-Weltkulturerbe hinzugefügt als „außergewöhnlich vollständiges und gut erhaltenes Beispiel einer mittelalterlichen nordeuropäischen Handelsstadt“.

Natürlich sind sie dort auch in einem mittelalterlichen Restaurant essen gewesen und das hat ihr so gut gefallen, dass sie erstens die Speisekarte mitgenommen hat (ganz legal, weil gekauft) und uns restliche Familienmitglieder auch daran teilhaben lassen wollte.

Ich fand’s lustig, da wir der Authentizität wegen auch bei Kerzenschein gegessen haben. Etwas weniger belustigend fand ich es allerdings, als ich feststellen musste, dass das Alter nicht vor meinen Augen halt macht, bei Kerzenschein lesen ist nicht mehr so leicht wie früher möglich … mit 21 hat man dieses Problem noch nicht 😉

tarte tatin trilogie

Tarte Tatin mit Äpfeln und Kardamom

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Recipe By: Nikky W.

Yield: 8-10 Stück

Ingredients:

1 Packung Butter-Blätterteig (Bsp. Tante Fanny)

7 kleine säuerliche Äpfel

100 g Butter

100 g Zucker

1 TL gemahlener Kardamom

3 Stk Kardamom ganz

1 Ei

1 EL Milch

Directions:

1. Das Obst
Die Äpfel schälen, halbieren und das Kerngehäuse mit einem Ausstecher entfernen.

2. Am Herd
Butter, Zucker, gemahlener Kardamom und Kardamomkapseln in einer ofenfesten Pfanne (ca. 24 cm Durchmesser) schmelzen und karamellisieren lassen, immer wieder die Pfanne schwenken.

3. Weiter gehts
Apfelhälften dicht an dicht mit der runden Seite nach unten in die Form legen. In der Karamellsauce ca. 10 Minuten kochen lasen, immer wieder die Pfanne schwenken – keine Angst, sie brennen wirklich nicht an.

4. Tipp
Falls jetzt noch etwas mehr Geschmack in Form von z.B. Cointreau oder Cognac gewünscht wird, ist jetzt der richtige Zeitpunkt. Einfach einen guten Schuss oder ein kleines Stamperl nehmen und ab in die Karamellsauce.

5. Der Blätterteig
Die Blätterteigplatte in der Größe der Pfanne rund ausschneiden und über die Äpfel legen, aus den Resten ca. 2 cm breite Streifen schneiden, zwirbeln und rund um den Rand legen (muss man nicht machen, aber ich finde das sieht hübscher aus und die Blätterteigreste sind auch gleich verwertet).
Ei und Milch verquirlen und den Teig damit einstreichen.

6. Fast fertig
Die Tarte im vorgeheizten Backofen bei 210 °C (oder Umluft bei 190°C – nehme ich in letzter Zeit sogar lieber, liegt aber an meinem Ofen) für ca. 20 Minuten auf der mittleren Schiene backen, je nach Ofen auch etwas länger, der Blätterteig sollte am Ende knusprig braun sein und die Karamellsauce lustig nach oben blubbern.

7. Geschafft
Die Tarte aus dem Ofen nehmen und kurz abkühlen lassen. Dann vorsichtig auf eine Kuchenplatte stürzen. – vorsichtig vorgehen, die Karamellsauce ist unglaublich heiß!

8. Fertig
Schmecken lassen!

9. Tipp
Und nun noch meine drei Kombinationen:
Äpfel und 1 TL Kardamom gemahlen, 3 Kardamomkapseln * Birnen, 1 Stange Zimt, 3 Sternanis, 3 Kardamomkapseln und Cognac * Birnen und Äpfel gemischt, 3 Sternanis, 1 Zimtstange und Cointreau – alle drei Varianten haben geschmeckt!

xoxo-Nikky

PIEP… und Haferflockenbrot

21. Juli 2010 von Nikky W. | Keine Kommentare

Sicher kennt ihr doch alle diese Krankenhausserien, unendlich viele und alle haben eins gemeinsam, diesen Herzdingsdamonitor, welcher in regelmäßigen Abständen Piep, Piep, Piep, Piep macht. Und dann irgendwann geht es nur Piiiiiiiiieeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeppppppppp, ein langer dünner Strich erscheint – Patient tot! Doch welch ein Wunder, bei gut 80% meldet sich dann doch wieder ein zaghaftes Piep – Stille – Piep – gespanntes Warten – Stille – Piep – Piep, Piep, Piep…..

Dieser Eintrag heute ist das Piep nach dem langen dünnen Strich. Und danach heißt es warten, ob der Patient wirklich tot ist oder vielleicht doch nicht – ich weiß es ehrlich gesagt noch nicht. Vielleicht benötigt es mehrere Piepser bevor man endgültig sagen kann, ob das Herz weiter schlägt… wer weiß es schon.

Wer es genauer wissen will, hier habe ich meine Gründe schon etwas genauer dargelegt, so genau es eben ging, weshalb ich so lange still war, weshalb ich vielleicht wieder zurück bin – wer es nicht wissen will, der hat auch nicht viel verpasst ;-))

Auf jeden Fall ist die Rubrik „Männerküche“ geschlossen, statt dessen wäre es wohl passender die Rubrik „Nur eine Portion bitteschön“ zu öffnen.

Aber im Moment starte ich mal lieber klein, nämlich mit einem Brot aus dem Brotbackautomaten. Davon wird es vielleicht ein paar mehr Experimente geben…

========== REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4
Titel: Nikkys Haferflockenbrot
Kategorien: Brotbackautomat, Hafer, Brot
Menge: 1 Brot

Haferflockenbrot

Zutaten

1 1/2 Teel. Trockengerm
340 Gramm Weizenmehl
60 Gramm Haferflocken
1 Essl. Olivenöl
1 Essl. Walnußöl
1 1/2 Essl. Golden Syrup
8 Gramm Salz
240 Gramm Wasser

Quelle

Erfasst *RK* 21.07.2010 von
Nicole McKenzie

Zubereitung

Alle Zutaten nach Angaben des Herstellers in den Brotbackautomaten einfüllen.

Programm: (Kenwood)Vollkorn, 3:48 Bräunung: dunkel

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Cake of Kings aus dem Brotbackautomaten

6. Januar 2009 von Nikky W. | 2 Kommentare

Überraschenderweise waren die Sternsinger schon am Sonntag vor unserer Tür, so waren wir heute sozusagen „ungestört“ und haben den Nachmittag zusammen mit den Schaukelpferd-Schwiegereltern verbracht – unseren jährlichen Segen schon wohlwissend auf unserem Türstock.
Leider geht das Glück seit ein paar Tagen aber nicht bei uns ein und aus, denn gestern haben wir den gesamten Nachmittag beim Tierarzt (bzw. beim Tierarzt, in der Uniklinik und wieder beim Tierarzt) verbracht. Unserem Hund, Corah, geht es schon seit einiger Zeit etwas schlechter und macht uns mit dem Fressen immer wieder Sorgen. Seit zwei Tagen hatte sie nun schon die Futteraufnahme komplett verweigert und so lag sie gestern, wie wir Mittags heimgekommen sind, völlig entkräftet auf dem Boden und wollte im ersten Moment gar nicht aufstehen. Da haben wir nicht mehr lange gefackelt und haben den Hund geschnappt (Herr Schaukelpferd musste sie tragen) und sind zum Tierarzt gedüst.
Dieser hat erstmal hohes Fieber und Tastschmerzen am Bauch festgestellt, also wurden wir gleich mal an die Uniklinik zum Ultraschall überwiesen.
Dort dann die Hiobsbotschaft: leider ein böser Tumor an der Milz, sehr groß, Kindskopfgroß. Nach eingehender Beratung der verschiedenen Möglichkeiten sind wir, mit dem Befund in der Hand, zurück zu unserem Tierarzt gefahren.

Im Moment bekommt sie nun Infusionen, fiebersenkende Medikamente, etwas gegen den Durchfall und „Hundediätbrei“ für den Magen, um zumindest die Symptome in den Griff zu bekommen. Danach schauen wir zusammen mit dem Tierarzt weiter, hoffen wir aufs Beste. Zumindest dürfte es ihr ohne Fieber nun schon wieder besser gehen und sie nimmt am Leben rundherum wieder teil!

Nach dem doch recht anstrengenden Tag wollte ich heute zwar doch einen Dreikönigskuchen backen, aber mit wenig Aufwand. Gut das ich den Brotbackautomaten hier „rumstehen“ habe, nach ein paar Modifikationen am Rezept hat er heute Mittag brav den Teig geknetet und danach musste nur noch der Backofen den Rest erledigen. Sehr empfehlenswert!

Hier in Österreich gibt es eigentlich keine flächendeckende Tradition einen Dreikönigskuchen zu backen, jedenfalls wäre mir noch keine begegnet und auch meine Oma meint es so – und Omas haben doch immer recht. Also habe ich mich einfach mal wieder „über den Kanal“ bedient und einen britischen Cake of Kings gebacken. In diesem wird eine Bohne eingebacken und wer diese findet ist Bean king for a day. In unserem Fall eher Pea king, in Ermangelung von Trockenbohnen habe ich einfach eine getrocknete Kichererbse genommen.
Unsere Erbse wurde nicht gefunden, also widme ich sie nun unserem Hund – Corah ist unser Pea King!
Vielleicht hilft es ja ein bisschen.

Corah

Ich hoffe ihr habt alle einen angenehmen Dreikönigstag verlebt, mit vielen Königen, aber ohne Hiobsbotschaften.

========== REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4
Titel: Cake Of Kings aus dem Brotbackautomaten
Kategorien: Weihnachten, Feiertage, Kuchen, Brotbackautomat
Menge: 1 Kuchen

Cake of Kings

Zutaten

H TROCKENFRÜCHTE-MISCHUNG
45 Gramm Aranzini
40 Gramm Zitronat
70 Gramm Korinthen
30 Gramm Goldrosinen
50 Gramm Piniennüsse
50 Gramm Kandierte Kirschen
Über Nacht mit
5 Essl. Brandy
Marinieren lassen
H TEIG
550 Gramm Glattes Mehl
1 Pack. Trockengerm
1 Teel. Salz
150 ml Milch
100 Gramm Butter, zimmerwarm
100 Gramm Zucker
1 Zitrone , Schale abgerieben
2 Orangen , Schale abgerieben
4 Eier
H BEAN KING-GLÜCKSBRINGER
1 Getrocknete Bohne
In Butterbrotpapier eingewickelt
H KRUSTE
195 Gramm Mischung aus kandierten Kirschen,
— Aranzinistreifen und Piniennüssen
4 Essl. Hagelzucker
1 Eigelb , verquirlt mit
1 Essl. Milch
Heiße Marillenmarmelade zum Abglänzen

Quelle

Erfasst *RK* 06.01.2009 von
Nicole McKenzie

Zubereitung

Alle Zutaten, inklusive der Trockenfrüchtemischung, nach Angaben des Herstellers in den Brotbackautomaten füllen und das Programm „Teig“ auswählen. Nach Ablauf des Programms den Teig noch für weitere 60 Minuten in der Maschine gehen lassen. Den Teig auf eine bemehlte Arbeitsfläche geben, kurz durchkneten und zu einer dicken Wurst wirken. In eine Kranzkuchenform oder Springform (für ein Loch in der Mitte einfach etwas Alufolie zu einer Säule formen und in die Mitte des Teigkranzes stecken) legen. Die eingewickelte Bohne tief in den Teig stecken und das Loch wieder zumachen. An einem warmen Ort nochmals für 60 Minuten abgedeckt gehen lassen.

Den Oberfläche mit dem verquirlten Eigelb bestreichen und mit der Früchte-Nuss-Mischung und dem Hagelzucker dekorieren.

Im Ofen, bei 170°C, für ca. 50 Minuten backen – Stäbchenprobe machen! Aus dem Ofen geben und auf einem Abkühlgitter ca. 10 Minuten stehen lassen, danach den Kranz aus der Form nehmen und noch heiß mit der Marillenmarmelade bestreichen. Vor dem Servieren vollständig abkühlen lassen.

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Christmas Morning Bread

3. Januar 2009 von Nikky W. | 3 Kommentare

Wie Sie ja schon hier verraten hat, hat mir mein Herr Schaukelpferd zu Weihachten ganz überraschend endlich einen Brotbackautomaten geschenkt (nach zwei Jahren gründlich gestreuter Hinweise, Andeutungen und Beschwerden).
Aber nach unserem Truthahn-Festgelage mit einem Großteil der engeren Familie und australischem Freund UND zwei Tagen vorangegangenem Koch- und Backmarathon, fühlte ich mich nicht mehr in der Lage auch nur den Karton zu öffnen (wobei der Reiz schon groß war). Umso größer die Freude am 25. nach einem gemütlichen Brunch, als endlich der Karton geöffnet wurde und das „Baby“ Einzug in der Küche halten durfte.
Natürlich musste gleich „gebacken“ werden oder eigentlich nur abgewogen, den Rest hat der brave Automat erledigt. Und zum Glück habe ich durch meine süßen Backexzesse immer genug Zutaten vorrätig (entgegen meiner süßen Erfahrung ist das Brotbackthema ein völlig neues Gebiet für mich – bis auf ein Rosenwasserbrot, mit welchem man Menschen hätte steinigen können und dem Waldviertler Bierbrot, welches schon eindeutig besser gelungen ist) und mit einem Rezept von Good Food liebäugle ich auch schon seit längerer Zeit. Es war geradezu perfekt für den Brotbackautomaten geeignet! Lediglich die Zuckermenge musste für uns reduziert werden – nun passt es auch hervorragend zu Käse und vor allem als Truthahnsandwich macht es eine ausgezeichnete Figur.

Inzwischen hat das Brot schon gute fünf mal den Backautomaten verlassen und zwei andere Sorten (davon ein anderes Mal mehr) wurden auch schon ausprobiert. Durch die Feiertage hatten wir sowieso einen recht hohen Brotverbrauch und so musste der Brotbackautomat ein bis zwei mal täglich einspringen. So auch zu Sylvester, wo er gleich mal die Beilage zu meinem Chili con Carne und auch zum Raclette-Essen fabrizieren durfte.

Hier also nun das erste und für wirklich gut befundene Rezept aus unserem neuen Brotbackautomaten:

 

========== REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4
Titel: Christmas Morning Bread
Kategorien: Brot, Backen, Brotbackautomat, Weihnachten
Menge: 1 Laib

Christmas Morning Bread

Zutaten

450 Gramm Glattes Mehl
3/4 Teel. Salz
2 Teel. Zimt gemahlen
45 Gramm Heller Muscovado Zucker
(ersatzweise auch Rohrzucker)
1 Pack. Trockengerm á 7 g
200 ml Vollmilch
50 Gramm Butter
2 Eier
50 Gramm Walnüsse, mit der Hand grob zerkleinert
85 Gramm Korinthen

Quelle

abgewandelt nach BBC-Good Food
Erfasst *RK* 03.01.2009 von
Nicole McKenzie

Zubereitung

Alle Zutaten nach Herstellerangabe in den Behälter des Backautomaten füllen.

Programm: normal Bräunung: mittel

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