Ich habe einen neuen Freund … und er macht nur das, was ich will! Oder – wie ich meinen Thermomix lieben lernte * Außerdem: Marmelade einkochen 2.0

11. September 2015 nach Nikky W. | Keine Kommentare

Marmelade einkochen mit dem Thermomix

Ich hatte schon immer eine Leidenschaft für Küchengeräte, allein schon deshalb, weil sie einem die Arbeit (meistens) ungemein erleichtern.

Angefangen hat alles bei meiner Oma, diese hat vor vielen Jahren (35 Jahre sind es sicher) ihre erste Küchenmaschine geschenkt bekommen, eine Kenwood Chef. Weiterlesen →

Mein persönlicher Dominoeffekt, ein Indianerbohnenaufstrich und ein #tierfreitag

28. Februar 2014 nach Nikky W. | 6 Kommentare

Scharfer Indianderbohnenaufstrich/Aufstrich aus Kidney Bohnen - auch vegan

Manches beginnt klein und entwickelt sich zu einer großen Sache. So zum Beispiel mein (Lebensmittel-) Einkaufsverhalten.
Einkaufen gehen ins nächste Lebensmittelgeschäft war für mich als Kind schon eine große Sache. Sehr oft bin ich mit meiner Mutter mitgegangen und wir haben den Wocheneinkauf zusammen getätigt. Und obwohl nie sehr viel Geld da war, hat auch meine Mutter schon früher sehr auf die Qualität und wenn es (damals) möglich war, auf die Herkunft des Produkts geachtet. „100% Österreichisch“ war jedenfalls Bedingung!
Natürlich konnte man sich nicht alles leisten, auch mussten hier und da einfach ein paar Abstriche gemacht werden, aber schon immer war unser Credo beim Einkaufen: besser ganz darauf verzichten (und vielleicht etwas länger darauf warten), als große Kompromisse zum Schlechteren einzugehen. Weiterlesen →

Maracujas – eine ewige Liebe… Passion for Passionfruit Curd

19. September 2013 nach Nikky W. | 2 Kommentare

Maracujas

Auch wenn es in meiner Kindheit schon viele exotische Früchte im heimischen Lebensmittelhandel gab, waren Maracujas doch noch eine Seltenheit.

Und so haben wir unsere erste zarte Bande durch Latella (DAS österreichische Molkegetränk schlechthin – jedenfalls war es noch in meiner Kindheit so) geschlossen. Ich war direkt süchtig danach, egal wo und wann ich war, es musste eine Packung Latella Maracuja mit. Und zwar NUR die Sorte Maracuja. Andere Sorten?! Also wirklich liebe Mutter, was denkst du dir denn? Einzig und allein Latella Maracuja hat eine Daseinsberechtigung!

Und wenn meine Mutter dann auch noch das ein oder andere mal eine ECHTE (!) Maracuja in der Obstabteilung gefunden hat, so war das Kinderglück perfekt (Gieranfälle natürlich vorprogrammiert)!

Allerdings kann ich mich noch an unsere erste richtige Begegnung erinnern, sozusagen face to face. Oh mein Gott, sind die Dinger schleimig! Und die Kerne, also wirklich!
Trotz allem sind wir aber auch im richtigen Leben Freunde geworden, eine jahrelange, stabile Freundschaft.
Auch wandert noch immer das ein oder andere Mal ein Latellapackerl in mein Einkaufswagerl. Manche Sachen ändern sich eben nie, und das ist auch gut so!

Und hier ist noch eine große Liebe, relativ frisch, aber ich denke auch diese Liebe wird über die Jahre hinweg nicht erkalten:

Passionfruit Curd

 

Passion for Passionfruit Curd

{ergibt ca. 2 normalgroße Marmeladegläser}

25 Maracujas
4 (frische) Eier
2 Eidotter
300 g Feinkristallzucker
200 g Butter

1. Drei Maracujas für später zur Seite legen und die restlichen aufschneiden und das Fruchtfleisch mit den Kernen in den Food Prozessor geben. So lange auf der schnellsten Stufe mixen, bis sich das gesamte Fruchtfleisch von den Kernen gelöst hat.
Durch ein Sieb streichen.

2. Die Eier, die extra Dotter und den Feinkristallzucker gut vermischen.

3. Nun in einem Topf mit dicken Boden (ich nehme hier gerne meinen festen Kupfertopf), bei mittlerer Hitze die Butter schmelzen.

4. Einen hitzefesten Schneebesten zur Hand nehmen, denn jetzt heißt es rühren! Das Ei-Zucker-Gemisch und den Maracujasaft zugeben und bei mittlerer Hitze ununterbrochen rühren bis eine schöne Creme entstanden ist.
Keine Sorge, das wird ganz sicher was. Das Lecithin im Eidotter ist auf eurer Seite!

5. Jetzt nur noch das Fruchtfleisch und auch die Kerne aus den restlichen drei Maracujas unterrühren und alles auskühlen lassen. Danach noch in zwei Marmeladegläser füllen und gut verschließen.
Das ganze sollte sich im Kühlschrank ungefähr eine Woche halten, allerdings ist es bei mir noch nie so alt geworden.

Und hier noch ein kleiner Tipp: das Rezept scheint zwar ganz schön viel, aber vertraut mir! Ihr könnt einfach nicht aufhören davon zu naschen und ratz fatz ist alles weg!
Aber natürlich kann man das Rezept auch halbieren.

xoxo-Nikky

Liptauer

5. Mai 2007 nach Nikky W. | 2 Kommentare

Liptauer ist für mich eines der Sachen, welche ich mit Österreich pur verbinde. Liptauer und Heuriger, diese Beiden gehören einfach zusammen. Liptauer und Österreich gehört für mich zusammen…. und Liptauer und Soletti gehören zusammen.

Obwohl der Liptauer ja eigentlich auch nur a „Zuag´reister“ is. Hat er doch wie so viele Sachen in der alten Zeit der K.u.K. Monarchie seinen Weg von Ungarn hierher, zu uns gefunden …. und daraus machen wir auch keinen Hel, stehen wir auch voller Stolz dazu. Liptauer ist bei uns genauso heimisch wie Powidltatschkerl, Dalken und was es sonst noch so an Köstlichkeiten gibt.

Das traditionelle Liptauer-Rezept enthält neben Brimsen, Zwiebel, Schnittlauch, Paprika und Kapern – inzwischen wird aber zumeist Topfen statt Brimsen verwendet, dann gehört der Liptauer aber gut gesalzen (Brimsen selbst ist schon salzig genug).
Eigentlich besteht der Liptauer zu gleichen Teilen aus gut schaumig gerührter Butter und Brimsen (Topfen), ich mag die „Light“-Variante aber fast lieber… immerhin bin ich damit aufgewachsen. Wie so vieles hat mich der Liptauer meiner Oma bis heute begleitet, von klein an und auch bis heute macht ihn niemand so gut wie meine Oma.

Ich habe ihn am liebsten mit Soletti, einfach ein paar Soletti reinstecken und dann drauf los geknabbert. Aber auch auf einem frischen Brot, mit etwas Schnittlauch darübergestreut schmeckt er einfach hervorragend… österreichisch 😉

 

========== REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4
Titel: Oma’s Liptauer
Kategorien: Aufstrich, Schnelles, Grundmasse, Österreich
Menge: 1 Große Portion

liptauer

Zutaten

2 Essl. Rama (oder auch Butter)
1 Pack. Topfen 40%, abrinnen lassen
1 Zehe Knoblauch
4 Essl. Paprikasalat (ersatzweise auch 1 frischer, roter
— Paprika) – gut abrinnen lassen
1 gestr. TL Kümmel
1 Teel. Salz
Paprikapulver, edelsüß
Kapern
Erfasst *RK* 05.05.2007 von
Nicole McKenzie

Zubereitung

Rama und Butter mit dem (Hand)mixer kurz aufschlagen. Kapern (nach Geschmack, auf die Menge haben sich so ca. 8 Kapern bewährt), Knoblauch und Paprikasalat sehr fein schneiden und zusammen mit den Gewürzen unter die Topfen-Butter-Masse mischen. Zuerst weniger Paprikapulver verwenden, danach noch nach Geschmack nachwürzen.

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Lemon Curd

23. März 2007 nach Nikky W. | 2 Kommentare

Eigentlich wollte ich ja heute meinen Beitrag für den Schoko-Event backen, aber anscheinend hat mir meine Erinnerung einen Streich gespielt und ich hatte nicht mehr genug Kuvertüre zuhause.
Also habe ich meinen Plan geändert und heute schon Lemon Curd gemacht, da ich morgen Kaffeebesuch von meiner lieben Familie bekomme und unbedingt ewtas „frühlingshaftes“ machen will 🙂

Morgen gibt es dann auch noch den Leichten Zitronenkuchen, der schon in etlichen Blogs Karriere gemacht hat und mich seit Küchenlateins Versuch anlacht.

Ich denke die Beiden zusammen wären dann auch für mich genug Zitrone 🙂

Hier also erst mal das Rezept zur Lemon Curd:

========== REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.3 unreg.

Titel: Lemon Curd
Kategorien: Tea Time, Süßes
Menge: 225 G

lemon-curd

2 Unbehandelte Zitronen (Saft und Schale)
1 Ei
40 Gramm Butter
50 Gramm Zucker

============================ QUELLE ============================
English Cooking, Patricia Clough
— Erfasst *RK* 23.03.2007 von
— Nicole McKenzie

Verrühren Sie Zitronenschale und -saft mit dem Ei in einer
hitzebeständigen Schüssel. Butter und Zucker dazugeben und glatt
rühren. Die Mischung danach in einem heißem Wasserbad schaumig
aufschlagen, bis sie eindickt. In ein Marmeladeglas gießen und mit
einem Stück Zellophan, das Sie mit einem Gummiband oder Küchengarn
befestigen verschließen.

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