Szegediner Gulasch

| 1 Kommentar

In regelmäßigen Abständen bekomme ich so richtig Gusto auf Sauerkraut und wenn dies passiert, so denke ich vor allem an Szegediner Gulasch. Nur Herrn Schaukelpferd geht es leider nicht so, er mag schlicht und einfach kein „Krautfleisch“, wie er es so gerne nennt (Reisfleisch sagt er, damit kann ich ihn verwöhnen, aber das Kraut soll ich um Himmels willen weg lassen). Aber diesmal nicht, diesmal hatte er das Nachsehen, denn mein Gusto hatte ungeahnte Höhen erreicht und am Ende hat er es dann doch auch gegessen, natürlich mit dem kleinen Hinweis das es zwar gut geschmeckt hat, aber ich soll es bitte nicht sooooo oft kochen (auf gut Deutsch: einmal alle paar Monate reicht durchaus).
Mir hat es dafür um so besser geschmeckt und auch meine Mutter, welche ebenfalls kein „Krautfleisch“ mag (versteh ich nun wirklich nicht), hatte ein Lob über (oder auch etwas zu viel Wein getrunken).
Macht aber alles nichts, war um so mehr für mich über!

Hier nun das Rezept, in meiner liebsten Variante. Wer es Original will, der nimmt ausschließlich rosensüßen Paprika und gibt am Ende auch noch ein bis zwei zerdrückte Knoblauchzehen hinzu, noch mal originaler wird es wenn man anstatt des Öl´s Schweineschmalz nimmt (aber ich finde das muss ja nun wirklich nicht mehr sein). Und außerdem gibt es Originalrezepte ja sowieso wie Sand am Meer, wichtig ist am Ende doch nur der persönliche Geschmack.

========== REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4
Titel: Szegediner Gulasch
Kategorien: Sauerkraut, Österreich, Schweinefleisch
Menge: 4 Portionen

Szegediner-Gulasch

Zutaten

500 Gramm   Schweinsschulter, würfelig geschnitten
500 Gramm   Sauerkraut, eventuell leicht auswaschen
1 groß.   Zwiebel
3 Teel.   Paprikapulver edelsüß
1-2 Teel.   Paprikapulver scharf
1     Lorbeerblatt
4     Wacholderbeeren
2 Teel.   Kümmel
      Essig
2 Essl.   Sauerrahm
      Salz, Pfeffer
1 Essl.   Mehl
  Erfasst *RK* 05.11.2007 von
  Nicole McKenzie

Zubereitung

Die Zwiebel in feine Würfel schneiden und in etwas Öl glasig anschwitzen. Paprizieren und einmal kurz durchrühren, sofort mit einem Schuss Essig ablöschen (bei zu starker Hitze wird Paprika bitter). Das geschnittene Schweinefleisch zugeben, mit dem Mehl stauben und danach mit Wasser aufgießen. Mit dem Lorbeerblatt, Wacholderbeeren, Kümmel und Pfeffer würzen und zwanzig Minuten köcheln lassen. Danach das Sauerkraut zugeben, bei Bedarf noch etwas Wasser aufgießen und solange kochen lassen, bis das Kraut weich ist. Zum Schluss noch ein bis zwei Löffel Sauerrahm unterheben und mit etwas Salz abschmecken. Mit Salzerdäpfeln und extra Sauerrahm servieren.

=====

P.S.: Die ganzen Schottland-Rezepte folgen natürlich noch, aber ab und zu muss auch mal ein bisschen „Österreich“ sein 😉

Schönen Abend,

schaukelpferd

Ein Kommentar

  1. .. beim Stöbern durch mein sehr vernachlässigtes Blog bin ich über ihr Schaukelpferdblog hier gelandet!
    So.. und nun werden sie mich nicht mehr los! So viele Rezepte.. und dann auch noch von „den Inseln“ (ich fass da jetzt einfach Irland mit dazu.. das liebe ich nämlich)…
    Ich mach mich dann jetzt mal ans stöbern von anfang an!

    Gruß von Ceryl und ihren Katzen

Kommentar verfassen