LIEBSTER AWARD – „DISCOVER NEW BLOGS”…. die Fragen, die Antworten und wieder neue Fragen!

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LiebsterAward - discover new blogs !

Na gut, sie wollte es so, die liebe Natali von Kochen, Kunst & Ketchup. Hier kommen also sämtliche ungeschönte Antworten und die Auswahl der neuen Opfer 😉

Und damit auch jeder weiß worum es geht, hier nochmal die Regeln:

1. Schreibe einen Post mit diesem Award, füge das Award-Bild ein und verlinke die Person, die dir diesen Award verliehen hat.
2. Beantworte die 11 Fragen.
3. Denke dir weitere 11 Fragen aus.
4. Tagge (also nominiere) 10 Blogger die unter 200 Leser haben (manche schreiben unter 1000 Leser).
Ich habe jetzt einfach beschlossen meine Leser etwas besser kennen zu lernen und werde auch ein paar von Ihnen auswählen und mit meinen Fragen „beglücken“!

Blühender Zweig in der Vase Ostern 2014

Was isst du  gar gar gar nicht gern?

Darauf gibt es gar keine klare Antwort. Das ändert sich jedes Jahr aufs Neue. Viele Sachen von meiner Überhaupt-Nicht-Auf-keinen-Fall-Liste wandern kontinuierlich auf die „Gute Seite der Macht“. Bis vor einem Jahr mochte ich z.B. die wenigsten Sachen, welche für mich bitter schmeckten. Dazu zählte ganz klar die klassische Orangen-Marmelade. Auf ein frisches Brot, mit guter Butter, LIEBE ich diese nun! Kohlsprossen (Rosenkohl) waren für mich noch bis vor ein paar Jahren ein Gräuel, dieses Jahr werden sie sogar im Garten angebaut.

Aber zum Beispiel Weinbergschnecken würden für mich noch eine große Überwindung darstellen. Wobei, in einem sehr guten Lokal mit Empfehlungen würde ich sie inzwischen sogar probieren 😉

Je intensiver man sich mit seinen Lebensmitteln beschäftigt, desto aufgeschlossener wird man. Jedenfalls geht es mir so.

Welche drei Lebensmittel würdest du mit auf eine einsame Insel nehmen?

Auch wenn es „nur“ ein Würzmittel ist, aber ohne eine Prise Salz geht fast nichts!

Und danach kommen gleich ein paar Erdäpfel – oft unterschätzt, aber unglaublich vielfältig und die Grundlage für viele gute Gerichte. Manchmal sind auch frisch gekochte Erdäpfel mit etwas Butter und einer Prise Maldon Sea Salt (mein Lieblingssalz) ein unglaublich einfacher Genuss.

Zu guter Letzt: Käse! Könnte ich keinen Käse mehr essen, wäre ich hoffnungslos unglücklich. Ich liebe Käse einfach! Ein guter Parmigiano Reggiano, frischer Büffelmozzarella, oder aber auch ein sehr aromatischer Emmentaler (gut gereift und nicht dieses Billig-Gummi-Zeug), und, und, und… Also hoffe ich einfach, dass diese einsame Insel eine moderne einsame Insel mit genügend Kühlmöglichkeiten ist und ich soviel Käse(sorten) mitnehmen darf, wie nur geht 😉

Was kochst du dir, wenn du Liebeskummer hast?

Ihr habt jetzt sicher erwartet, es kommt irgendetwas mit Schokolade! Weit gefehlt! Es ist wieder der gute alte Käse. Denn wenn ich unglücklich bin, dann koche ich mir gerne ein „Wohlfühlessen“, etwas Warmes und Behagliches. Auf Anhieb fallen mir hier Käsespätzle oder Mac & Cheese ein. Ihr seht also, ich bin wirklich käseverrückt 😉
Wobei, wenn es mir wirklich, wirklich schlecht geht, dann würde ich mich am liebsten bekochen lassen – hier wäre z.B. Hausmannskost von Oma mein Favorit.

Hast du ein tolles Ketchup Rezept für mich?

Nein, oh Gott! Es steht zwar schon lange auf meiner Selbermachen-Liste, aber wirklich verwirklicht habe ich mein Vorhaben bis jetzt noch nicht und daher auch leider kein vorzeigbares Rezept. Wobei: ich habe im letzten Jahr mit einem Marillen-Paradeiser-Pseudo-Ketchup-Rezept experimentiert, aber das befindet sich noch immer auf einem sehr experimentellen Level. Vielleicht kann ich es dieses Jahr noch fertigstellen 😉
Ansonsten habe ich aber versucht, das gekaufte Ketchup so weit wie möglich aus meiner Küche zu verbannen.

Wie sieht dein perfektes Menü aus – welche drei, vier oder fünf Gänge würde es geben?

Frag mich zehnmal und ich gebe dir zehn verschiedene Menüvorstellungen 😉 Wobei mit den richtigen Menschen am Tisch, ist so gut wie jedes Menü perfekt.
Heute, dem Wetter entsprechend, würde ich zu grünem Spargel mit Schafsfrischkäse, frischen Kräutern mit einer leichten Vinaigrette als ersten Gang tendieren. Gefolgt von einem Risotto mit frischen Morcheln und vielleicht einer Lachsforelle. Und zum Abschluss womöglich ein Rhabarberragout mit Joghurtnockerl.

Kochst du noch oder sous-videst du schon – und wenn ja was und warum?

Ich behalte den sous vide-Trend im Auge, allerdings glaube ich nicht wirklich, dass er es bis in meine Küche schaffen wird.
Denn ich versuche schon seit Jahren Plastik aus meiner Küche zu verbannen. Seit dem ich im letzten Jahr umgezogen bin sogar noch konsequenter als vorher. Plastikbehälter werden Stück für Stück durch Glas ersetzt (nur dem manchmal unvermeidlichen Plastikdeckel auf einem Glasgefäß kann ich manchmal trotzdem nicht entrinnen). Auch diverse Rührschüsseln usw. werden durch Edelstahl, Glas oder wenn es geht, auch durch Holz ersetzt. Das klassische Holzbrett ersetzt die diversen Plastikschneidebretter und, und, und…

Und auch wenn die Vorstellung eines z.B. perfekt gegarten Entrecôtes sehr verlockend ist, so würde ich den unvermeidlichen Plastikbeuteln (und dem daraus resultierenden Müll) wieder vermehrt Einzug in meine Küche gewähren.
Außerdem: ein gelegentlicher Misserfolg beim perfekten Garpunkt (ich weiß schon, dass sous vide noch ein paar mehr Vorteile hat) erhöht doch den Ehrgeiz, es beim nächsten Mal besser zu machen 😉

Für wen  – prominent oder nicht – würdest du gerne mal kochen?

Am liebsten für eine illustre Runde von Personen, denen Herkunft und die Produktionsbedingungen für Mensch und Tier von guten Lebensmitteln wichtig ist. Auf Anhieb würde ich meinen Tisch mit Johannes Gutmann (dem Gründer von Sonnentor), Josef Zotter (Zotter Schokolade, ist doch schon längst selbsterklärend), Katharina Seiser (also SIE kennt ihr doch alle: Frau Esskultur persönlich) und ein paar regionalen Bio-Kleinproduzenten füllen, einen großen Bräter mit Coq au vin (natürlich mit einem Hahn aus einem „Henne und Hahn“-Projekt) servieren und gespannt den sicher interessanten Gesprächen lauschen.

Für wen kochst du am liebsten – für dich selbst oder andere?

Sowohl als auch. Wenn ich nur für mich selbst koche, dann kann ich experimentieren und auch Fehlschläge hinnehmen. Oder auch auf den ersten Blick kuriose Zusammenstellungen probieren wie Spiegeleier mit gegrillten Marillen auf Toast und Hirschhornwegerich oder so ähnlich 😉

Woher nimmst du deine Kochinspirationen?

Eigentlich von überallher. Kochbücher sind aber noch immer meine erste Anlaufstelle, hier lasse ich mich am liebsten inspirieren und vermische schon mal bis zu drei Kochbücher zu einem einzigen Gericht. Auch sehe ich auf den unzähligen Blogs immer wieder Sachen, die ich ausprobieren möchte. Und wenn ich auswärts esse, dann schreibe ich mir schon mal eine ungewöhnliche oder eine einfach gute Geschmackskomposition auf um danach in meiner Küche damit zu experimentieren.
Oder auch nur beim Einkaufen gehen: dann landen einfach verschiedene Zutaten im Einkaufskorb und Zuhause wird dann bunt zusammengemischt.

Warum bloggst du überhaupt?

Gute Frage! Ich blogge, weil es Spaß macht, weil ich gerne koche und backe, und weil ich diese Erlebnisse mit anderen teilen, aber auch für mich selbst festhalten will. Sozusagen mein persönliches digitales Kochbuch und Verzeichnis meiner Erfolge und auch Misserfolge mit Suchfunktion 😉
Denn ich vergesse zu gerne gute und auch schlechte Sachen. Wie ich etwas gemacht habe, oder auch wie etwas ausgesehen hat – wenn es aufgegessen ist, ist es weg… mit dem Blog habe ich quasi eine digitale Gedächtnisstütze und wenn dann auch noch anderen gefällt, was ich so mache, dann macht es mir auch gleich nochmal doppelt so viel Freude!

Auf welches selbst-kreierte Rezept bist du ganz besonders stolz?

Immer auf das letzte. Derzeit sind es die Waldviertler Fish & Chips mit Karpfen, Bier, Mohn und Erdäpfel – sozusagen die Waldviertler Signature Produkte 😉

Und nun meine Fragen an euch:

  1. Wie viel Einfluss auf deine Küche hat die Region/die Stadt in der du lebst?
  2. Welches ultimative Gericht aus deiner Kindheit verbindest du mit Genuss und weshalb?
  3. Wie kaufst du deine Lebensmittel ein… Bio, regional oder ganz egal?
  4. Welche drei (oder auch vier, fünf,…) Produkte dürfen in deinem Kühlschrank/deinem Vorratsschrank nicht fehlen?
  5. Kochen/Backen bedeutet für dich….?
  6. Bei wem aus der großen Welt der Koch- und Backblogs wärst du gerne mal Gast?
  7. Hast du einen Wunsch an mich? Was sollte ich mal „für dich“ kochen oder backen?
  8. Wenn du eine Reise aus rein kulinarischen Gesichtspunkten gestalten würdest, wohin würde es dich führen?
  9. Welches Kochbuch würdest du mir empfehlen, bzw. was darf in meinem Bücherregal auf gar keinen Fall fehlen?
  10. Kannst du mir ein Restaurant empfehlen und weshalb sollte ich dort unbedingt mal hingehen?
  11. Und zu guter Letzt: was bringt dich zum Lachen?

Und das sind meine Blognominierungen, erzählt mir nun eure Story!

Conny von http://wundersuess.at
Friederike von http://fliederbaum.blogspot.co.at
Frl. Moonstruck von http://www.frl-moonstruck-kocht.de
Lena von http://engelchens-probierstuebchen.blogspot.de
die Elbköchin von http://www.elbcuisine.de
Doro von http://www.kuechenkitchen.de
Lucia von http://hungaaa.wordpress.com
Dania von http://krokodilina.blogspot.co.at
Und dann auch noch
Barbara von http://barbaras-spielwiese.blogspot.co.at/
Lisbeth von http://www.lisbeths.de
Maria von http://dasmaedelvomland.blogspot.co.at/

Mona im Osterkörbchen

xoxo

3 Kommentare

  1. Pingback: Da muss ich wohl ein paar Fragen beantworten…. und weshalb ich gutgelaunte Briefträger jahrelang für einen Mythos hielt, was eigentlich ein Schmarrn ist! Deshalb gibt es auch noch Kaiserschmarren… | Kitchen Stories

  2. ich hab deine Fragen beantwortet 🙂

    süße Katze übrigens,
    lg

    • Ja vielen Dank, ich habe es schon gesehen. Und bezüglich Gemeinschafts-Backprojekt ließe sich auf jeden Fall etwas machen 😉

      Aber vorher wünsche ich dir noch einen schönen Urlaub!

      Und das mit dem Süß werde ich der Katze weitergeben, aber sie ist eh schon eingebildet genug 😉

      lg Nikky

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