Chelsea Buns

Chelsea Buns – Geburtstags“torte“ mal anders

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Eigentlich ist es schon länger her, dass die Chelsea Buns meinen Ofen verlassen haben – nur leider haben sie bis heute noch nicht den Weg in mein Blog gefunden, aber jetzt endlich doch noch 🙂

Da wir dieses Jahr den Geburtstag von der Schaukelschwiegermutter um ein paar Tage vorher feiern mussten (oder wie war das noch?…. auf jeden Fall irgendwie so), fand ich eine „normale“ Torte nicht so passend Aber einfach mit leeren Händen zu kommen, stand für mich natürlich auch nicht zur Debatte (eigentlich gehe ich selten ohne etwas Gebackenes zu einer Einladung). Vor etwas über zwei Jahren sind die Chelsea Buns bei ihrer Premiere schon sehr gut bei meiner Schwiegerfamily angekommen, daran konnte ich mich noch sehr gut erinnern. Also weshalb nicht mal in einer Springform backen? Gesagt, getan…. und ich finde das Ergebnis konnte sich sehen lassen. Nur zu eng sollte man die Buns nicht setzen, sonst hat man eine schöne Kuppel 😉

Um die Springform zu füllen braucht man mindestens zwei mal das Rezept, ich habe es sogar drei mal gemacht und drei einzelne Buns, welche über geblieben sind, in einer anderen Form mitgebacken.

Auf die Glasur verzichte ich eigentlich immer, sie sind mir dann einfach zu süß (und das schlechte Gewissen würde auch zu sehr drücken – vor allem wenn es auf die Waage geht).

========== REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.3 unreg.

Titel: Chelsea Buns
Kategorien: Teatime, Süßes, Britisch
Menge: 8 Personen

fertig-gebacken

========================= FÜR DEN TEIG =========================
310 Gramm Mit Backpulver vermischtes Mehl (Self-raising
— flour)
60 Gramm Puderzucker
30 Gramm In Stücken geschnittene Butter
80 ml Milch
1 Ei

======================== FÜR DIE FÜLLUNG ========================
30 Gramm Weiche Butter
1 Essl. Brauner Zucker
130 Gramm Gemischte kleine Dörrfrüchte (od. kandierte
— Früche), z.B. Sultaninen
1 Teel. Gemahlene Gewürzmischung (Mixed Spice)

======================== FÜR DIE GLASUR ========================
60 Gramm Zucker
60 ml Wasser

============================ QUELLE ============================
Englische Küche, Anne Wilson
— Erfasst *RK* 20.03.2007 von
— Nicole McKenzie

1. Backofen auf 180°C vorheizen. Eine quadratische Kuchenform von 20
cm Seitenlänge mit geschmolzener Butter oder Öl einfetten. Den Boden
der Form mit Backpapier auslegen. Mehl und Zucker in eine Schüssel
sieben, die Butterstückchen dazugeben. Mit den Fingerspitzen die
Butter mit dem Mehl verarbeiten, bis eine feinkrümelige Mischung
entsteht. *

2. Milch und Ei mit dem Schneebesen gut verrühren, in die Mehl-
Butter-Zucker-Mischung geben und zu einem weichen Teig verarbeiten.
Auf einem Backpapier zu einem Rechteck von 35×22 cm Seitenlänge
ausrollen.

3. Den Teig mit der weichen Butter bestreichen, Zucker, Früchte- und
Gewürzmischung darüberstreuen. Zu einer Rolle formen und in 12
gleich große Stücke schneiden. Mit der geschnittenen Seite nach
unten in die vorbereitete Kuchenform legen, so dass sich die
Außenseiten berühren. 25-30 Min. backen, bis die Buns braun und
durchgebacken sind. Auf einem Kuchengitter abkühlen lassen.

4. Für die Glasur Zucker und Wasser in einem kleinen Topf geben. Bei
mittlerer Hitze verrühren, bis sich der Zucker auflöst, aber vorerst
nicht zum Kochen bringen. Nachdem der Zucker geschmolzen ist, 2-3
Minuten kochen. Vom Feuer nehmen und die Buns damit bestreichen. Vor
dem Servieren die einzelnen Buns voneinander lösen. Butter dazu
anbieten.

:Vorbereitungszeit: 25 Min.
:Gesamtbackzeit: 25-30 Min.

*Anmerkung: den Teig mache ich prinziepiell mit der Küchenmaschine
=====

Hier noch die einzelnen Schritte, am Ende als „Geburtstagstorte“ bei meiner Schwiegermutter, kurz vor der Überraschung.

ausgerollt alles-was-man-braucht mixed-spice belag1
mischung belag rolle in-die-form
vorm-backen fertig-gebacken mit-kerze

2 Kommentare

  1. REPLY:
    naja, viel Zeit ist relativ – ab und an hatte ich dich aber in letzter Zeit schon. Aber auch wenn ich nicht viiiiieeeelll Zeit habe, mache ich das gerne – meistens ist es auch eine Art Entspannung für mich 🙂

    Und dadurch das ich es nicht mehr beruflich mache, ist es für mich jetzt auch jedesmal wieder etwas besonderes.

  2. Sieht süß aus und schmeckt auch sicher super-gut, aber meine lokalen Mäuler mögen sowas leider nicht 🙁 Schaaaade! Du mußt ja viel Zeit haben solche Dinge auf die Beine zu stellen …

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