Bier-Event: Steak, mushroom and ale pie

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Blog-Event XXIV - Bier

Steak,-mushroom-and-ale-pie 3
Lange nachdenken, was ich zum neuesten Event machen soll, musste ich wahrlich nicht denn eigentlich wollte ich den steak and ale-pie schon lange backen, habe es bisher aber immer wieder verschoben und andere Sachen gekocht. Der aktuelle Bier-Event ist nun die perfekte Gelegenheit das nachzuholen, natürlich mit Ale 😉

Pies haben mich schon immer fasziniert, aber aus irgendeinem Grund habe ich mich bis jetzt noch nicht rangetraut, wahrscheinlich war es immer dieses Gefühl das man pies hier nie authentisch nachbacken kann, schmecken allein die Zutaten drüben in UK schon anders.
Aber diesmal hab ich mich drüber getraut und großes Lob von Herrn Schaukelpferd erhalten, laut seiner Aussage erinnert ihn der Geschmack schon sehr an den, den er von drüben kennt…. geschafft!!!

Nach langem Überlegen habe ich mich nicht so ganz ans Rezept gehalten, sondern statt mehrerer kleiner Pie-Formen nur eine Große genommen. Auch habe ich diese mit dem Blätterteig ausgelegt, rausgekommen ist ein schöner, geschlossener Pie.
Ich hoffe er würde euch auch so gut schmecken, wie er uns heute geschmeckt hat…. und ich hoffe es ist morgen noch ein Stückchen da, wenn ich aus der Arbeit komme… aber meine Chancen stehen schlecht 😉

Und hier nun für euch, ganz frisch aus dem Ofen…. der steak, mushroom and ale pie

Steak,-mushroom-and-ale-pie

========== REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4
Titel: Steak, mushroom and ale pie
Kategorien: Pies, Britisch, Fleisch, Rind
Menge: 1 Großer Pie oder 6 kleine Pies (375 ml Inhalt

Steak,-mushroom-and-ale-pie 2

Zutaten

H FÜR DEN TEIG
300 Gramm   Mehl
      Feines Meersalz
300 Gramm   Kalte Butter
125 ml   Kaltes Wasser
H FÜR DIE FÜLLUNG
5 Essl.   Mehl
3 Zweige   Glatte Petersilie
3 Zweige   Thymian
2     Knoblauchzehen
1     Lorbeerblatt
6 Essl.   Sonnenblumenöl
      Frisch gemahlener, schwarzer Pfeffer
1 kg   Rumpsteak, Fett entfernt, in 2,5 cm große Würfel
      — geschnitten
2     Zwiebel, in Scheiben
2     Karotten, in Scheiben
2 Stangen   Bleichsellerie, in dünnen Scheiben
1     Knoblauchzehe, fein gewürfelt
250 Gramm   Braune Champignons
2 Teel.   Brauner Zucker
2 Essl.   Weißweinessig
250 ml   Helles ale oder Exportbier
3 Streifen   Unbehandelte Zitronenschale
1     Ei Verquirlt

Quelle

  Entdecken & Genießen, London, Christian-Verlag
  Erfasst *RK* 03.06.2007 von
  Nicole McKenzie

Zubereitung

1. Die 300 Gramm Mehl und 1 Prise Salz für den Blätterteig in eine Schüssel sieben. 2 Esslöffel Butter in Flöckchen mit den Fingern unter das Mehl reiben, bis feine Krümel entstehen. Das Wasser einarbeiten, bis der Teig zusammenhält, dann auf der leicht bemehlten Arbeitsfläche kräftig kneten. Den Teig zur Kugel formen, in Klarsichtfolie wickeln und für mindestens 30 Minuten kalt stellen.

2. Für den Butterziegel die restliche Butter mit dem Rollholz zu einem etwa 1 cm dicken Rechteck ausrollen. Den Teig auf der leicht bemehlten Arbeitsfläche zu einem dreimal so langen und 2,5 cm breiteren Rechteck als der Butterziegel ausrollen. Die Butter in die Mitte legen und den Teig darüberfalten. Die Ränder zusammendrücken. Den Block so drehen, dass die lange Seite zu Ihnen zeigt und wieder auf die ursprüngliche Länge ausrollen. Das obere und untere Teigdrittel über das mittlere Drittel falten. Den Teig im Uhrzeigersinn um 90 Grad nach links drehen (=1. Tour). In Klarsichtfolie wickeln und für 30 Minuten kalt stellen. Diesen Arbeitsgang fünfmal wiederholen (5 Touren) und den Teig jeweils um 90 Grad drehen. Nach der 5. Tour für 1 Stunde kalt stellen.

3. Petersilien- und Thymianzweige, Knoblauchzehen und Lorbeerblatt in ein Stück Musselin binden, mit Küchengarn fixieren, beiseite legen. In einem Topf 3 Esslöffel Öl bei mittlerer Temperatur erhitzen. Auf einem Teller 3 Esslöffel Mehl verteilen und mit Salz und Pfeffer würzen. Die Hälfte der Fleischwürfel im Mehl wälzen, überschüssiges Mehl abschütteln und die Würfel nebeneinander in der Pfanne rundum in 4-6 Minuten anbraten, in einer Schüssel beiseite stellen. Mit dem übrigen Fleischwürfeln ebenso verfahren. Das restliche Öl in den Topf gießen und Zwiebeln, Karotten, Sellerie und gehackten Knoblauch darin bei schwacher Hitze in 8-10 Minuten weich werden lassen. Ab und zu durchrühren.

4. Champignons und braunen Zucker unterrühren und bei mittlerer Hitze in 2-3 Minuten leicht bräunen. Die restlichen 2 Esslöffel Mehl einstreuen und 3-4 Minuten rühren. Den Essig hinzugießen, 30 Sekunden einkochen lassen, dann Bier, Zitronenschale, Kräuterbündel, 300 Milliliter Wasser und das Fleisch untermischen. Aufkochen, bei schwacher Hitze zugedeckt 1 1/2 Stunden köcheln lassen, bis das Fleisch weich ist. Bei Bedarf nachwürzen, 1 Stunde stehen lassen.

5. Ein Backblech mit Backpapier auslegen. 6 kleine Pieschüsseln mit je 375 Milliliter Inhalt bereitstellen. Auf der bemehlten Arbeitsfläche den Teig 5 mm dick ausrollen und 6 Teigkreise ausstechen (Durchmesser etwa 5 mm größer als der Rand der Pieschüssel). Auf das Backblech legen, mit einer Gabel einstechen, für 30 Minuten kalt stellen.

6. Den Backofen auf 200°C vorheizen. Kräuterbündel und Zitronenschale aus dem Topf fischen. Die Fleischmischung in die Schüsseln verteilen. Die Schüsselränder mit Ei bestreichen, je einen Teigkreis auflegen und mit einer Gabel festdrücken. Den Teig mit Ei bestreichen. 15 Minuten backen, die Temperatur auf 180°C reduzieren und die pies in etwa 25 Minuten fertig backen. Sofort servieren.

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5 Kommentare

  1. Eine tolle Kombination, das kann ich mir richtig gut vorstellen. Sieht sehr sehr lecker aus! 🙂

  2. jetzt hab ich wieder heimweh…
    ich sollte weniger bei dir lesen ;o)

  3. REPLY:
    doch, doch….. so ein kleines Stückchen kann Heimweh… oder Fernweh?? … auch etwas lindern 😉

    uns hat´s geholfen… allerdings freuen wir uns nun noch mehr auf Oktober….

  4. Sieht sehr hübsch aus! Und schmeckt sicher traumhaft gut.

  5. REPLY:
    so gut das ich um mein letztes Stück den ganzen Tag zittern musste, während ich arbeiten war…. zum Glück ist ein kleines Bisschen doch noch für mich über geblieben 😉 … was ich nicht mehr lange so lassen kann…. yummy!!!

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