[ Bee-Wertung ] Und wie heißt deine PICCO? …. oder, wenn man einem Kaffeesüchtigen NOCH eine Maschine gibt

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Meine Eduscho PICCO ist da

Vor ein paar Wochen landete überraschend ein Mail von Eduscho in meinem Posteingang. Ob ich denn nicht die neue Cafissimo Kapselmaschine testen möchte.

Klingt schon interessant, denn – und nun gut aufgepasst – hier kommt mein Kaffeegeständnis: was Kaffee betrifft, schlagen zwei Herzen in mir.
Zum einen das des Genießers und zum andern das des Konsumenten. Das heißt nichts anderes, als dass ich in der Früh SCHNELL meinen Kaffee brauche und mit Kaffee meine ich Koffein und davon viel. Aber im Laufe des Tages ändert sich mein Kaffeeverhalten dann allmählich und ich will meinen Kaffee auch genießen.

Deshalb brühe ich mir seit einiger Zeit auch gerne wieder meinen frisch gemahlenen Kaffee mittels French Press oder auch „normaler“ Kaffeemaschine auf.
So ein traditioneller Häferlkaffee ,wie anno dazumal, hat nämlich noch immer seine Vorzüge in der Welt des schnell Nes-, Star***- und Espressos (und wie die verschiedenen Systeme und Supermarken noch alle heißen mögen).
Und natürlich besitze auch ich schon lange eine Kapselmaschine mit dem „N“, aber nur wegen George Clooney!

Die Vorteile einer Kapselmaschine sind eindeutig: es geht schnell, der Kaffee hat immer die gleiche Dosierung/Qualität und man muss (ganz wichtig) nicht aufpassen. In der Früh unschlagbare Argumente für mich.
Aber natürlich mache auch ich mir als umweltbewusster Mensch Gedanken über den anfallenden Mehrmüll durch eine Kapselmaschine. Dies ist einer der Gründe, weshalb die Kapselmaschine nun nicht mehr ständig im Einsatz ist, sondern nur noch für besondere oder schnelle Momente.

Nun aber zurück zur PICCO.

Der Kaffejunkie hat gesiegt, die Kapselmaschine MUSS getestet werden! Und ein paar Tage später stand sie auch schon vor meiner Haustür (oder besser gesagt, der nette Bote zusammen mit der Maschine) – ich bin noch immer ganz überrascht wie schnell so mancher Paketservice ist.

Für meinen Geschmack ist die PICCO etwas größer als erwartet, aber wenn man sie mit den anderen Kapselmaschinen von Tchibo vergleich, auf jeden Fall kleiner.
Die Form ist sehr gefällig, es gibt keine Ecken und Kanten und die ausgewählte Farbe gefällt mir auch sehr gut. Im Original heißt sie „White Snow“ (neben ihren Geschwistern mit den Namen „Black Volcano“, „Sand Beach“, „Violet Flower“ und „Blue Wave“), aber bei mir heißt sie für immer SCHNEEWITTCHEN – weiß wie Schnee und schwarz wie Ebenholz (EBEN KAFFEE).

In der Bedienung ist sie, nach einer kurzen Eingewöhnungsphase, auch recht handlich. Etwas überrascht hat mich anfangs, dass es keinen automatischen Kapselauswurf gibt, bzw. man den Kapselhalter erst aus der Maschine rausnehmen muss, die Kapsel in diesen einlegt und das ganze danach wieder in die Maschine zurück muss.
Am Anfang hatte ich bei dieser Prozedur leichte Bedenken etwas kaputt zu machen, denn der Kapselhalter lässt sich nur sehr streng in die Maschine zurückschieben. Spätestens nach der dritten Kapsel hatte ich mich aber daran gewöhnt und in der Aussicht auf KAFFEE hatten sich alle Bedenken sozusagen in Kaffeeluft aufgelöst.

 

Picco Kapselhalter

Die Reinigung der PICCO geht recht leicht von der Hand, ich erkenne zu anderen Kapselmaschinen keinen Unterschied.

Die Kaffeeauswahl bei TCHIBO ist mit 7 Sorten auch recht umfangreich (in der Regel habe ich immer ein bis drei Lieblingssorten), auch eine entkoffeinierte Sorte ist dabei.

Summa summarum bekommt man um € 49,- eine sehr anständige Kapselmaschine, auch die durchschnittlichen Kosten von 29 Cent pro Portion Kaffee liegen im derzeit marktüblichen Bereich.

Fazit ist: wenn man gerade auf der Suche nach einer Kapselmaschine ist, nicht allzu viel Geld ausgeben möchte, aber trotzdem etwas Gutes dafür bekommen möchte und nicht gerade George-Clooney-Abhängig ist, dann sollte man sich die PICCO durchaus mal genauer anschauen.

 

BeeWertung Cafissimo PICCO

Bei mir ist sie nun auf Dauer eingezogen und hat sich ihren Platz in der Küche erarbeitet; dafür steht nun meine „alte“ Kapselmaschine (samt George Clooney) im Wohnzimmer – immerhin muss ich meinem Ruf als Kaffeejunkie gerecht werden.

Anmerkung: Die Maschine wurde mir kostenlos zum Testen zur Verfügung gestellt und der Bericht spiegelt meine persönliche Erfahrung und Meinung wieder.

xoxo-Nikky

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